Weise Zitate: Joschka Fischer und der Präsident
Neues aus Wulffcastle
Eigentlich war ich nur auf der Suche nach dem Urheber folgender Weisheit.
Politiker stürzen nicht über Fehler in der Vergangenheit, sondern darüber wie sie sich in der Gegenwart verhalten.
Irgendwie fand ich es ziemlich passend in Bezug auf unseren Bundespräsidenten Christian Wulff. Hat der den nichts gelernt aus den Fehlern von Carl Theodor Lothar Matthäus zu Guttenberg gelernt? Offensichtlich nicht.
Den Urheber des weisen Zitats habe ich übrigens nicht gefunden. Aber irgendwo wurde es Joschka Fischer zugeschrieben. Ob das stimmt weiß ich nicht, aber manchmal sucht man eine Sache und findet eine bessere. Denn nachgewiesenermaßen hat Joschka Fischer etwas gesagt, was heute noch genauso zutrifft wie damals.
Mit Verlaub, Herr Präsident, Sie sind ein Arschloch!
Fotos: © Gerd Altmann / PIXELIO
Tags: Arschloch, Bundespräsident, Fehler, Gegenwart, Joschka Fischer, Vergangenheit, Weise Zitate, Wulff, Zitat, Zitate


Das Fischer Zitat war aber dem Bundestagspräsi zugedacht, beim Oberbundespräsi greift indes das Strafrecht. Weiter so! Suppe in Ossendorf?
Besserwisser!
Aber Du hast natürlich recht. Und der Vorschlag ist auch nicht schlecht.
Gruß
Fulano
Word Joschka!
Aus dem neuen Microsoft Office Paket “Joschka 2007″
Gruß
Fulano
Ach der Joschka. Mir war eh immer unerklärlich, wieso so viele auf den rumgehackt haben.
Als Aussenminister hat er sich damals recht gut geschlagen.
Ich habe ihn auch immer gemocht. Er hat zwar Fehler wie alle anderen Politiker auch. Aber seine Fehler konnte ich besser nachvollziehen ;.)
Gruß
Fulano
Mein Alltime-Lieblingspolitiker ist und bleibt Genschman.
Von den anderen Köppen erwarte ich so wenig, dass mich diese ganzen aufgeblasenen “Politiker-Skandale” überhaupt nicht interessieren.
Damals gab es eben noch Politiker, die sich lohnten verarscht zu werden. Zu Genscher habe ich leider auf die Schnelle nichts gefunden. Aber der gute alte Helmut tut es auch.
http://www.youtube.com/watch?v=ZQzhVFRADXU
Gruß
Fulano
@Applejünger, falls nicht mitbekommen, die sog. Medien berichten ja ungerne, nun ist auch lt. Bundesregierung auf Anfrage der vLinken der Genscher da, wo viele ihn verorteten, er aber nicht mehr so recht von wusste, wackeres NSd’#P Mitglied gewesen. Und so einer vergisst nicht. Und hat deshalb die finale Zerschlagung Jugoslawiens eingestielt, KInkel/ Kohl preschten weiter vor und der Fischer Jockel meldete in Rambouillet Vollzug. Tolle Kumpels habt ihr ja.
Nur mal um so einiges zu relativieren. Genscher war 17 als er im Rahmen eines Sammelantrags in die NSDAP eintrat und 18 als der Krieg zuende ging. “Wackeres Mitglied” und “so einer vergisst nicht” halte ich in der Hinsicht für ziemlich unangemessen´. Und ihn mit Joschka Fischer zu vergleichen oder in einen Topf zu werfen ist ohnehin ziemlich seltsam.
Gruß
Fulano
Nun denn, wenn Du an dem Wiki- Märchen “Sammelantrag” trotz anderslautender Aussagen der Regierung festhalten möchtest, bitte sehr.
Ferner bleibt auch richtig, dass die Nordschiene der F*P, die Hessen über NRW bis HH durchaus als Nachfolgepartei der gewissen Partei sich etablierte. Und der G. immer dabei.
Bei “wackeres.. ” habe ich ihn mit Willy Weyer, dem Chef einst, verwechselt. Oder Scheel. Oder Mende. Oder…. verglichen habe ich auch keine der Figuren, nur ihre Chronik des Auftretens beim Zerstören von J. aufgezeigt.
Wie sein Eintritt in die NSDAP weiß ich tatsächlich nicht. Vielleicht ist er entgegen seiner Aussage tatsächlich bewusst eingetreten.
Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass er damals erst 17 war. Was ich mit 17 alles für Dummheiten gemacht und gedacht habe, möchte ich mir lieber gar nicht überlegen. Und ich bin nicht in einer Diktatur aufgewachsen. Ob das seinen Parteibeitritt entschuldigt muss sich jeder selbst überlegen.
Zu Genschers Lebenslauf gehört allerdings auch, dass er sich als Austauschgeisel für die jüdischen Geiseln während der Olympiade 1972 zur Verfügung stellen wollte. Einen Menschen, der sein ganzes Leben in der Politik verbracht hat, darf man nicht nur nach dem beurteilen, was er in seiner Jugend getan hat.
Welchen Beitrag er zur “Zerschlagung” Jugoslawiens geleistet hat, kann und will ich nicht beurteilen. Die Tatsache, dass Jugoslawien von Anfang an ein künstlicher Staat aus verschiedenen Nationen mit unterschiedlicher Geschichte und teilweise unterschiedlicher Religion gewesen ist, dürfte aber einenn weit größeren Teil dazu beigetragen haben.
Gruß
Fulano
P.S. Ich bin weder ein Fan von Genscher noch der FDP, aber ich habe etwas gegen pauschale Verurteilungen.
Wie beruhigend das es nicht nur im Ösiland Diskussionen über diverse Politiker und ihre Verhaltensweisen gibt *fg*
Nein, die gibt es immer und überall. Das gehört zur Politik einfach dazu. Immerhin bedeutet das auch, dass wir in einem System leben, in dem solche Diskussionen erlaubt sind.
Gruß
Fulano
Da kommt ein ganz wichtiger Punkt auf. Politiker wie Genscher, Geissler oder Fischer haben Ecken, Kanten und Profil. Die Randschärfe entsteht durch Fehler, deren Korrekturen oder Verarbeitung, durch Krisen, durch Leben. Diese lebenslange Weiterentwicklung erzeugt Souveränität und Erfahrung. Ich könnte mit einem Präsidenten Joschka Fischer gut leben.
Die Wulffs und Rösslers sind entweder Aalglatt und mit Stuhlhaftung ausgestattet oder wie Nahlesse intriprovokante Rückendolcher.
Und ob jemand als Teenager in der NSDAP war ist mir sowas von Sch*****egal – entscheidend ist was er daraus gelernt hat. Dieses dümmliche Pauschalisieren was vor 67 Jahren war ist unerträglich und eigentlich nur das Weitereichen des Judensterns an die Gegenseite. Wenn wir irgendwas gelernt haben sollten, ist es endlich nicht mehr zu pauschalisieren
Aha, der Joschka Fischer hat auf seinem Jugoslawienfeldzug dort ja “Aus**itz” verortet, als Nichtminister gibbet da ein Verfahren wg. Verharmlosung, Leugnung usw. Aber der brauchte ja auch erst ne Studie über die Vorläufer seines Außenamts, man, auch der CleberClaus u Co, watt war’n die alle überrascht: Nazis im Außenamt! Angebertyp. Sah ihn neulich, wie er stammelte, weil sein Gasprojekt scheitert, weil der Gasgerd es besser kann, hihi.
Aber richtig; als Präsi wäre er Garant für Kontinuität im Job.