Weise Zitate: Che Guevara

Zur Motivationsförderung am Wochenanfang zwei Klassiker der Revolutionsikone Ernesto “Che” Guevara.

che

Seien wir realistisch, versuchen wir das Unmögliche.

Seamos realistas y hagamos lo imposible

und natürlich

hasta la victoria siempre!

Wer gemeinsam mit Fidel Castro und weniger als 15 Mann eine Revolution auf Kuba startet und diese erfolgreich beendet, beweist für mich eindeutig die Gültigkeit dieser Aussage. Ihr müsst ja nicht gleich Kommunisten werden, oder die Angie gewaltsam stürzen, um daraus Motivation zu ziehen.

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27 Kommentare zu “Weise Zitate: Che Guevara”

  1. Tobi sagt:

    Wohl war. :D
    Sein Gesicht hängt auch beim Dönerladen in Calw.

  2. Marc sagt:

    Ist das Foto da oben Original?
    Kollege Che war ja ein Moppelchen ;D
    Habe vor einiger Zeit den Che-Film geguckt, hat mir echt gut gefallen…

    In diesem Sinne – viva la revolution!

  3. Bei Zitaten was ist mit Charlie Harper los???
    Und nur weil etwas geklappt hat heisst es nicht das es auch Richtig ist.
    cu an other time
    on an other place

    der bagalutenGregorgor

  4. jO! Ist echt nen Hammer Zitat .. gehört zu meinen Big Favs. . neben “Wir sehen die Welt nicht wie Sie ist, sondern wie wir sind!!

  5. rundumkiel sagt:

    Aber so richtig voran ist es mit Kuba dann nicht gegangen… die Bilanzen sind ja eher nüchtern… Merke: Nicht jeder Sieg ist ein Sieg und nicht jeder Erfolg ein Erfolg…

  6. rundumkiel sagt:

    …das war ein Zitat von rundumkiel!!! :D

  7. admin sagt:

    @Tobi
    Ja, der Che wird oft mißbraucht. Liegt wohl daran, dass die meisten Menschen von ihm nur das Foto kennen. :-(

    @Marc
    Natürlich ist es das Original. Es stammt aus der Zeit, als Che sein Geld auf der Rambla in Barcelona verdiente ;-)
    Der echte Che war übrigens auch nich immer rank und schlank.

    @bagalutengregor
    Charlie ist auch bald wieder dran ;-)

    @sohneinesschwaben
    Auch ein klasse Zitat, dem ich voll zustimmen kann. Siehe auch
    http://www.fulanos-worte.de/wordpress/allgemein/hort-auf-die-welt-zu-retten.html

    @rundumkiel
    Wie alle großen Heroen der Geschichte hat Che den Abgang gemacht, bevor es bergab ging. Und willkommen in der Rubrik “Weise Zitate” :mrgreen:

    Gruß
    Fulano

  8. Tarik sagt:

    Jeder Argentinier würde es sich jetzt nicht nehmen lassen, zu erwähnen, dass Che Guevara aus Argentinien kommt, deshalb übernehme ich diesen Part einfach. :D

    Tolle Zitate, auch wenn mir die Geschichte mit Kuba nicht als wirklich erfolgreich erscheint, wenn man sich Kuba heutzutage anschaut.

    Hier eine tolle Satire von Johannes Schlüter, diesmal als Juan Schlüter Gonzalez:
    http://www.youtube.com/watch?v=EunDIDM_alg

  9. admin sagt:

    @Tarik
    Du hast recht. Hiermit entschuldige ich mich hochoffiziell bei allen Argentiniern.
    Gruß
    Fulano
    P.S. Klasse Parodie

  10. JEff sagt:

    Seid ihr verrückt ??
    Wieso erscheint euch die Geschichte mit Kuba nicht als wirklich erfolgreich ??

    Habt ihr euch überhaupt die Lage in Mittelamerika angesehen?
    Kuba ist einziges Land, dass von USA nicht kontrolliert wird und von allen diesen Ländern geht es Kuba am besten.

    Schon schade das hier Che Sympathisanten sind und einfach keine Ahnung haben…

    • admin sagt:

      Erst einmal willkommen bei mir.
      Ob die Geschichte Kubas als Erfolg angesehen wird, kommt auf die Sichtweise an.
      In Bezug auf Dinge wie wirtschaftlichen Erfolg, Meinungsfreiheit etc. sicher nicht. In Bezug auf Bildung (wenn auch gesteuerte) und medizinische Versorgung steht Kuba im Vergleich zu den meisten anderen Ländern Mittelamerikas ziemlich gut da.
      Doch aus meiner Sicht hat die Geschichte gezeigt, dass der Mensch als solcher normalerweise Variante A bevorzugt.
      Gruß
      Fulano

  11. JEff sagt:

    Inm Bezug auf Dinge wie wirtschaftlichen Erfolg !!!
    ich nehme an wenn du mit Che sympathisierst und anscheinend viel über Kuba weisst !!! Dann weisst du sicherlich was über das US-Embargo das seit 1962 gibt !!! Und in den 90ern nochmal verschärft wurde !!! … Die Wirtschaftsexperten haben ausgerechnet, dass dieses Embargo was noch aktiv ist, brachte Kuba seit 1962 insgesamt ca. 100 Milliarden US-Dollar .. und für eine kleine Insel ist es sehr sehr sehr viel Geld .

    Und zur Meinungsfreiheit sage ich nur eins … wenn so eine kleine Insel sich nur 90km von ihrem mächtigen Feind wie die USA, und sie tagtäglich Propaganda gegen sie betreiben und Exil-Kubaner unterstützen in dem sie Terroranschläge auf Kuba verüben, dann kannst du es bestimmt verstehen wenn es auf Kuba nicht die Meinungsfreiheit gibt die du dir in Deutschland vorstellst ??

    Außerdem müssen wir erstmal genau diskutieren, was du unter Meinungsfreiheit verstehst ?? Meinst du so eine wie die BILD-Zeitung die ständig lügen und irgendwelche geschichten erzählt ??
    ICh meine auf Kuba gibt es genug Sender und Nachrichten die kritischen sachen über Kuba berichten und sie leben immer noch normal und friedlichen in Kuba ..

    • admin sagt:

      Schön, dass Du wieder vorbeischaust, auch wenn ich das Gefühl habe, dass wir uns nicht einig werden werden.
      In Bezug auf Che möchte ich sagen. Ich sympathisiere mit seinem mut und seinem Idealismus. Viele seiner Ideen und Meinungen teile ich hingegen nicht.
      Was Kuba angeht hast Du zum Teil recht und ganz sicher möchte ich nicht die Außenpolitik der USA verteidigen. Das ist aber eindeutig nicht die alleinige Ursache der kubanischen Wirtschaftskrisen.
      Ich kann übrigens auch verstehen, warum die Kubaner die Meinungsfreiheit einschränken. Das macht es aber nicht besser und vor allem nicht ungeschehen. Und solange in Kuba unzählige menschen nur wegen ihrer politischen Meinung in Gefängnissen sitzen ist mir sogar die Bild-Zeitung lieber. Denn da darf jeder selbst entscheiden, ob er sie liest und deren Meinungen sind nicht von der Regierung vorgegeben.
      Trotzdem mag ich Kuba. Aber man muss auch das kritisieren können, was man mag.
      Gruß
      Fulano

      • dersim34 sagt:

        admin dennkst du das in kapitalistische länder eine meinungsfreiheit gibt???und keine deswegen in knast ist und getötet worden???dann schau dir die zeiten in kapitalistische länder an von 50 jahren bis heute…und was ist meinungsfreiheit für dich???hier in deutschland schreit jeder das die steuern runter gezetzt werden sollen und was passiert???also so eine meinungsfreiheit will ich nichts haben…meinungsfreiheit ist nur dann eine meinungsfreiheit wenn der von volk gewählte staat das tut was am meisten sein volk will…und nicht ihn verarscht….

      • admin sagt:

        Erst einmal willkommen bei mir.
        Eigentlich habe ich keine Lust, das noch einmal auszudiskutieren. Ich bleibe dabei. Unser System ist nicht perfekt, aber trotzdem unter den real existierenden eines der Besten. Auch was die Meinungsfreiheit angeht, Dein Beispiel mit den Steuern hinkt übrigens. Denn das Recht eine eigene Meinung zu haben, heißt nicht, dass diese automatisch umgesetzt wird.
        Sonst würde vermutlich niemand Steuern Zahlen und dafür einen viel besseren Staat haben. Aber das sind Träumereien, die nichts mit der Wirklichkeit zu tun haben,
        Gruß
        Fulano

  12. JEff sagt:

    Also deine Antwort war schon einbisschen oberflächlich ausgedruckt !!!

    “Was Kuba angeht hast Du zum Teil recht und ganz sicher möchte ich nicht die Außenpolitik der USA verteidigen. Das ist aber eindeutig nicht die alleinige Ursache der kubanischen Wirtschaftskrisen.”

    Welche Urachen gibt es noch ?? Die möchte ich von deiner Seite aus genauer wissen !!! Z.b. die ganzen Finanzkrise die die Kapitalisten verursacht haben ??

    Mir sind lieber ein paar Gefangene Politiker, anstatt wen sie ihr Land an die Amerikaner verkaufen und Ende wie heute Haiti und all die anderen Karibischen Inseln …

    In keinem anderen Land der Karibik gibt es Menschen die besser Leben als in Kuba !!!

    Gruß
    Jeff

    • admin sagt:

      Ich glaube wir werden auf keinen grünen Zweig kommen. Natürlich ist meine Antwort oberflächlich. Deine Aussage es liege alleine am Embargo ist es genauso.
      Die Schuld an der wirtschaftlichen Situationen trägt mit Sicherheit nicht nur das Ausland. Auch die kubanische Regierung hat dazu unter anderem durch Agrar- und Wirtschaftsreformen eine Menge beigetragen. So ist sie zum Beispiel nie in der Lage gewesen, das abrupe Verbot der Privatwirtschaft zu kompensieren.
      Was Meinungsfreiheit angeht sind wir anscheinend einfach unterschiedlicher Meinung. Ich kann und will politische Verfolgung nicht tolerieren.
      Und die anderen Karibikstaaten mit Haiti zu vergleichen ist ebenso falsch wie polemisch. Schon vor dem Erdbeben gehörte Haiti zu den ärmsten Ländern der Welt. Und dafür war kein Verkauf an die USA der Grund, sondern tiefer liegende Probleme, die weit in die Vergangenheit zurückreichen.
      In Bezug auf lebensqualität spricht für mich die Tatsache Bände, dass immer wieder Kubaner ihr Leben aufs Spiel setzen, um aus dem Land zu fliehen. Ich glaube nicht, dass man das von den meisten anderen karibischen Inseln behaupten kann.
      Gruß
      Fulano

  13. Jeff sagt:

    Natürlich werden wir auf kennen gemeinsamen Nenner kommen und das auch zu Recht !!!
    Ca. 100 Milliarden Dollar verlust in den letzten 50 Jahren ist eine Zahl für sich (wegen Embargo) … was daran so oberflächlich kann ich nicht erkennen !!!! Durch dieses Embargo können die Kubaner auch keine neuen Maschinen für die Landwirtschaft erwerben, um ihre Landwirtschaft nach oben zu steigen !!!
    Kuba ist auch ein sozialistisches Land, ist doch klar das sie Privatwirtschaft nicht akzeptieren… aber sie mussten jetzt 182 Dienstleistungen für Privatisierung freigeben, weil gezwungen sind, um nicht so wie die Griechen zu Enden.
    Kein einizges Land in der Karibik und Südamerika, dass mit der USA geschäfte macht, hat einen besseren Lebensstandart als die Kubaner !!!
    Was ist mit der Organisation Alpha 66 die von USA unterstützt wird, um Terroranschläge zu organisieren und durchzuführen ..
    Die ganzen Sabotagen der USA gegen Kuba !!

    Ja der Unterschied ist, die geografische Lage !! Während Kuba sich nur 90km von der USA befindet, sind die anderen Inseln weiter Weg !!!
    Nehmen wir die 90 JAhren, wo Castro extra Schiff besorgt hat um die die Auswandern wollten, in die USA zu schicken !!!
    Die Exil-Kubaner die in Florida leben, es sind doch die ganzen verwandten von den Menschen, die Kuba in den 50ern unterdrückt und das Land ausgeplündert haben…

    Ich könnte noch viel mehr Beispiele auflisten, aber die werden für weiteren Beiträgen vom großen Nutzen sein !!!

    Bevor du mit irgendeinem Argument ankommst, dass die Armut in Haiti weit in die Vergangenheit zurückgehen, dann würde ich dir empfehlen, dass du dich einbisschen besser über die Vergangenheit der Kubaner informierst !!

    Gruß
    Jeff

  14. Urukagina sagt:

    Kuba hin oder her. Ich kenne kein einziges Beispiel, wo es möglich war, ohne diverse wirtschaftliche, ideologische, geheimdienstliche und militärische Knüppel zwischen die Beine auszuprobieren, welches von grundsätzlich unterschiedlichen Systemen das “bessere” mit der breitesten öffentlichen Unterstützung ist. Dafür gibt es über die Jahrhunderte hinweg in aller Welt die verschiedensten Beispiele. Und die Beurteilung der Lebensfähigkeit von Systemen im Vergleich ist auch so eine Sache … bei Systemen mit anderen gesellschaftlichen Zielen als dem kapitalistischen, wie Kuba oder zum Beispiel auch das anarchistische Spaniern in den 30ern, ist die reine, in Währungseinheiten ausgedrücke Bruttoinlandsprodukt sicherlich ungeeignet.

    • admin sagt:

      Erst einmal willkommen bei mir.
      Du hast vollkommen recht. Das reine Bruttosozialprodukt ist mit Sicherheit nicht aussagekräftig. Da kommen viele Dinge zusammen und letztlich geht es um Lebensqualität. Für meinen Teil gehört zu dieser Lebensqualität auch in gewaltigem Maße die Freiheit zu denken, zu machen und dorthin zu reisen wohin ich will. Das ist letztlich das, was in allen geschlossenen Systemen fehlt, ganz egal ob sie nach links nach rechts oder sonstwohin ausgerichtet sind.
      Gruß
      Fulano

  15. Urukagina sagt:

    Vor einer Reihe von Jahren hätte ich das wahrscheinlich noch ohne Wenn und Aber so unterschrieben. Nicht etwa, dass ich inzwischen meine Meinung geändert oder gar zu einer anderen Überzeugung gekommen wäre, ganz im Gegenteil. Aber ich stelle mir doch selbst eine ganze Reihe von Fragen, die ich in jüngeren Fragen eher so hingenommen hätte, darunter auch solche, die gerade unter Jugendlichen in aller Welt nicht eben hoch im Kurs stehen. Darunter eben auch: Verträgt die Masse unbeschränkte Freiheit, kann es so etwas überhaupt geben? Auch durchaus über die Standardantwort “solange sie nicht die Freiheit des anderen beeinträchtigt” hinaus.
    Und um auf deinen Beitrag zurückzukommen: Darf ich das so verstehen, dass du der Meinung bist, wir leben jetzt in einer freien und offenen und damit der besten (unter möglicherweise unvollkommenen) Gesellschaften?

    • admin sagt:

      Unbeschränkte Freiheit wäre ja letztlich absolute Anarchie und das verträgt letztlich weder die Masse, noch der Einzelne.
      Regeln, Einschränkungen und Gesetze halte ich daher für absolut notwendig. Bestimmte Freiheiten wie das Recht zu Reisen und damit auch das Recht, lieber Teil einer anderen Gesellschaft zu werden und das Recht auf grundlegende Meinungsfreiheit halte ich aber für so wichtig, dass sie für keine Ideologie über Bord geworfen werden sollten.
      Daher liebe ich lieber in unserer Gesellschaft als beispielsweise in Kuba.
      Ob unsere Gesellschaft die beste unter den unvollkommenen ist, mag ich nicht beurteilen. Ich jedenfalls habe auf meinen Reisen keine bessere kennengelernt. Wobei ich weiter hoffe, dass es noch etwas Besseres gibt.
      Gruß
      Fulano
      P.S. Bitte nicht wundern, wenn mein nächster Kommentar etwas dauert. Aber ich bin im Urlaub und nur sporadisch im Netz.

  16. Urukagina sagt:

    Keine Ahnung, ob das der Einzelne oder die Masse nicht verträgt, wenn man mal das “absolut” nicht ganz so wörtlich nimmt. Ausprobieren und sich an deren Existenz gewöhnen konnte bislang noch niemand, obwohl Anarchie anscheinend eine Weile sogar ganz gut funktioniert hat. So weit geht die (grenzüberschreitende) Meinungsfreiheit dann doch nicht, und heute ist davon im Allgemeinverständnis nur noch das angebliche Synonym Chaos übrig geblieben. Auch das “Gute” und “Bessere” lässt sich so einfach in zwei Sätzen sicherlich nicht beantworten. Was ist das? Mir ging es über längere Zeit in den Emiraten auch freiheitsmäßig extrem gut, aber auch nur, weil ich Europäer bin. Oder noch eins drauf: Provokativ könnte ich ja sogar sagen, die so genannten geschlossenen oder wie auch immer ideologisch geprägten Gesellschaften hatten und haben gar keine andere Chance. Oder hatte etwa die DDR eine Chance, keine Mauer zu bauen? Meinungsfreiheit im Sinne von fairer Wettstreit, möge der Bessere gewinnen und Modell für alle sein? Fehlanzeige! Da wird dann in Zweifelsfall doch lieber zur großen Keule gegriffen, wie jüngst in Nordafrika, mag es uns gefallen oder nicht. Und was die USA betrifft – von Ideologiefreiheit habe ich da bei meinen Aufenthalten auch noch nichts mitbekommen. Dass uns vielleicht eine bestimmte Lebensweise, und mag es auch die hier als freiheitliche Demokratie bezeichnete, genehmer ist, berechtigt nicht dazu, großen Teilen der Mitmenschen im eigenen oder in fremden Ländern die Lebensqualität zu vergällen und darüber zu richten. Finde ich jedenfalls.
    Apropos Lebensqualität: Dann kopple dich ruhig mal von der Matrix ab und genieße deinen Urlaub. ;-)

  17. admin sagt:

    Zum Thema Anarchie. Ehrlich gesagt kann ich mit dem politischen Begriff nicht viel anfangen. Für mich bedeutet Anarchie, dass jeder machen kann, was er will und das kann aus meiner Sicht nicht funktionieren. Um Anarchie in der realen Politik zu beurteilen fehlt mir aber das Wissen.

    Ich war übrigens auch schon in ein paar seh unfreien Systemen und mir ging es da immer gut. Weil ich genau wie Du als Europäer und nicht als Einheimischer dort war. Die waren in den seltensten Fällen ideologisch und eigentlich immer machtpolitisch orientiert. Gleiches unterstelle ich auch, zumindest im Endstadium der DDR genau wie Kuba. Denn erstens sollte die vorherrschende Politik die Meinung der MEhrheit widerspiegeln. Und zweitens sollte jeder das Recht haben, nicht mehr mitmachen zu wollen. Denn wenn das System tatsächlich von der Mehrheit gewollt ist, bleiben schon genug, damit es funktioniert.

    Als letztes noch zu den USA. Mir gibt es da schon fast zuviel Freiheit in Bezug auf die Ideologie. Immerhin dürfen da sogar die Nazis das Hakenkreuz hochhalten. Gleichzeitig würden die am liebsten immer noch Kommunisten einsperren und falls im Fernsehen mal ein Nippel zu sehen ist, gibt es gleich eine Staatskrise. Dieses Land ist viel zu seltsam, als dass ich es ernsthaft verteidigen möchte ;-)

    Es macht übrigens Spaß, mit Dir zu diskutieren. Schön, dass wir das dürfen ;-)

    Gruß
    Fulano

    P.S. Den Urlaub genieße ich und genau das werde ich jetzt auch wieder tun.
    Fulano

  18. Urukagina sagt:

    Dann melde dich doch einfach, wenn du wieder zurück bist. Ich würde mich freuen. Mir macht es nämlich auch Spaß, selbst wenn es so aussieht, als ob wir in einigen Dingen schon unterschiedliche Meinungen haben. Gegenseitige Selbstbeweihräucherung ist ja auch öde.
    Meine Erfahrung mit solchen Diskussionen ist über die Jahre allerdings nicht die allerbeste, muss ich sagen. Oft lief es dann auf Besserwisserei oder gar Beschimpfungen unter der Gürtellinie ab. So etwas muss ich mir nicht geben, und das führt auch zu nichts. Erst recht nicht in der Anarchie. ;-) Was mich betrifft, ich halte es da lieber mit Sokrates: “Ich weiß, dass ich nichts weiß.” Ich bemühe mich aber nachzudenken und auch zu lernen, wenn ich es für lohnenswert halte.
    Unsere Thematik wird allerding schon nach 2 Antworten hin und her so umfangreich, dass es in so einem Blog kaum noch zu bewältigen ist. Bei einigen Dingen muss ich ehrlicherweise auch zugeben, dass meine Ahnung dazu beschränkt ist, und dazu zählt durchaus auch die konkrete Situation in Kuba. Mit anderen Dingen beschäftige ich mich dagegen schon sehr lange und behaute einfach mal, dass ich da zumindest aus meiner Sicht mehr beitragen kann als Massenmedien aller Art. Seien es nun die Ereignisse in arabischen Ländern und Asien, “Freiheit” über die Jahrhunderte und Jahrtausende hinweg, alles was mit der DDR bis zum heutigen Tag zusammenhängt, und Anarchie natürlich. :-) Selbstverständlich meine ich damit eben gerade nicht, dass jeder machen kann, was er will. Eher so etwas, was in Richtung CNT oder FAI in Spanien oder die Ideen von Peter Kropotkin oder Augustyn Wroblewski betrifft, nur um einmal Beispiele zu nennen. Usw. usf. Und Urukagina natürlich auch. :-)
    Dass genügend bleibt, dass es funktioniert, halte ich übrigens für ein Gerücht. Dir ist schon bewusst, dass es damals einen Krieg gab, oder, noch dazu einen asymmetrischen, den Kalten Krieg nämlich. Und der wurde (zum Glück) nur in Ausnahmefällen durch aktive Waffengewalt ausgefochten, war deswegen aber nicht weniger unerbittlich. Ziel war dabei ja u.a. ganz konkret, dass nicht genug bleibt.
    Also meld dich doch einfach.

    • admin sagt:

      Aus dem Urlaub bin ich schonmal zurück. Zeit um groß zu diskutieren fehlt aber noch. Den Link habe ich mir aber schon einmal angeschaut und festgestellt, dass ich überhaupt keine Ahnung von der Materie hab. ABer ich lerne gerne dazu :-D
      Gruß
      Fulano

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sind unpolitisch, aber nicht immer unparteiisch. Ich schreibe über Dinge, die mir auffallen, gefallen und manchmal auch missfallen. Das ergibt ein buntes Sammelsurium meiner Gedanken. Kommentare dazu sind erwünscht.