Zurück aus dem Urlaub, der wie immer viel zu kurz war. Wir waren mal wieder in der Dominikanischen Republik, was vor allem Sonne, Palmen und Traumstrände bedeutet. Ich steh auf Strand. Auf den Sand. Die Wellen. Den Blick bis zum Horizont…

Vor allem natürlich, wenn es noch dazu schön warm ist und die Sonne scheint. Es stört mich auch nicht, wenn ich dabei braun werde. Aber dafür gehe ich nicht an den Strand. Für jede Menge Leute hingegen scheint braun zu werden, der einzige oder zumindest der wichtigste Grund für einen Strandbesuch zu sein. Bei manchen wohl sogar der einzige Grund für den Urlaub.
Die legen sich morgens auf die Liege und machen dann den ganzen Tag nix anderes, als sich hin und wieder zu wenden. Ok, hin und wieder ölen sie auch das braune Leder ein, das früher einmal ihre Haut war. Nichts gegen schön gebräunte Haut. Aber dermaßen übertrieben?

Und wie frittiert muss man im Hirn schon sein, um den ganzen Tag nur in der Sonne zu brutzeln?

Ich jedenfalls liebe es am Strand zu sein. Dort zu schwimmen, herumzulaufen, zu lesen, zu essen, zu trinken, und hin und wieder auch ein bisschen in der Sonne zu brutzeln. Aber den ganzen Tag?

Nein, da würde ich mich fühlen, wie dieses Spanferkel am Strand von Las Terrenas.

Wie sieht das bei Euch aus? Was macht Ihr so, wenn Ihr am Strand seid?
Eher aktiv, oder doch eher der Bruzzler?

Foto: © Philipp Tekampe