Um ein wenig Neid zu schüren. Fulano ist mal wieder im Urlaub und zwar in Spanien. Obwohl ich wirklich gut spanisch kann, kam mir eine Sache dann doch ziemlich spanisch vor.
Sieht seltsam aus oder? Die Erklärung ist allerdings ziemlich einfach. Wer hier hinabsteigt, kommt durch einen Tunnel unter der Straße zum Strand. Das Gefühl von Sommer, Sonne, Strand und Palmen kommt bei dem Anblick allerdings nicht unbedingt auf. Andererseits wäre es schon geil, einen Strand im Keller zu haben.
Sommer, Sonne, Sonnenschein zieh ich mir furchtbar gerne rein. Am liebsten in Kombination mit Palmen und Meer. Und weil es das alles hier nicht gibt, wäre ich jetzt lieber woanders. Vielleicht am La Sagesse Beach auf der Karibikinsel Grenada.
Notfalls vielleicht auch an einem der anderen Strände Grenadas. Ich wär da momentan gar nicht so wählerisch.
Heute Nachmittags geht es ab in den Flieger und dann auf die Balearen. Dort werde ich unter anderem jenen Ausblick wieder genießen können.
Ein bisschen Kultur gibt es auf Mallorca zwar auch, aber hauptsächlich wird der Urlaub aus Sommer, Sonne, Strand, gutem Essen und leckeren eiskalten Getränken bestehen. Und da ich mich gerade eh schon unbeliebt mache, schadet es auch nicht, dass ich Euch mein gesungenes Urlaubsmotto präsentiere.
Und wer könnte dafür geeigneter sein als Farin Urlaub. Nicht nur macht er alleine und solo klasse Musik, sondern hat auch einen der besten Künstlernamen überhaupt, der noch dazu perfekt zum Thema passt.
Wundert Euch also nicht, wenn es in den nächsten Wochen hier etwas ruhiger zugeht. Ich werde zwar hin und wieder reinschauen und auch ein wenig posten, aber wie gesagt.
Ich lieg am Strand, mit einem eiskalten Getränk in meiner Hand!
Vor kurzem hatte ich ja angefangen, über meinen Abend mit den klügsten Menschen der Welt zu berichten. Am Ende des ersten Teils hatten wir uns mit dem Thema Intelligenz beschäftigt, doch jetzt war die Luft ein wenig raus. Eine Weile blieben wir alle stumm, was Wilhelm Busch zu dem Zitat verleitete
Dumme Gedanken hat jeder, aber der Weise verschweigt sie.
Heute soll es im europäischen Kernforschungszentrum CERN endlich losgehen. Bereits im September 2008 war der ringförmige, 27 Kilometer lange Teilchenbeschleuniger, der unterirdisch im Grenzgebiet zwischen der Schweiz und Frankreich verläuft, vorgestellt worden. Er hielt allerdings nur wenige Tage durch und musste wegen durchgebrannten Kabeln wieder abgeschaltet werden. Doch jetzt ist alles wieder repariert und heute soll endlich der Urknall simuliert werden. Den Urknall simulieren? Klingt komisch, ist aber so. (weiterlesen…)
Meine erste Anreise nach Santo Domingo gestaltete sich aufgrund mangelhafter Planung stressig. Flüge in die Dominikanische Republik gab es zwar günstig, aber eben nicht in die Hauptstadt. Also flog ich nach Sosua an der Nordküste der Karibikinsel. Nach flüchtigem Kartenstudium hatte ich für die Busfahrt zur Südküste ungefähr drei Stunden eingeplant. Daraus wurden aber fünf, plus den vier Stunden, die ich verloren hatte um die Busstation zu finden und auf die Abfahrt zu warten.
Bin ich gestern drauf gestoßen und finde es großartig.
Konversationen zum Thema Kunden aus der Hölle.
Hier mein Favorit
Kunde: „Wir möchten uns beschweren. Wir sind nach Barcelona geflogen, und sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückflug hat der Flieger fast 10 Stunden gebraucht. Letztes Mal, als wir nach Barcelona geflogen sind, waren es nur 2 Stunden!”
Ich:„Das tut mir wirklich Leid, aber Sie waren 2 Wochen in Venezuela.“
Unzählige Male habe ich mich über deutsche Touristen in der Dominikanischen Republik aufgeregt. Nach zwei Wochen glauben sie immer noch, die Landeswährung wäre nicht Pesos sondern Dollar, haben das Resort nie verlassen und das einzige was sie an Kulturprogramm mitgemacht haben, war dass allabendliche Animationsprogramm.
Meine Frau kommt aus der Dominikanischen Republik, ich habe dort gearbeitet, spreche die Sprache, und kenne die Mentalität. Natürlich bin ich nicht nur in der Dominikanischen Republik gewesen. In den letzten Jahren bin ich auf dem Kamelrücken durch die Wüsten Usbekistans geritten, habe auf Machu Picchu die Anwesenheit der Inkagötter gespürt, im Amazonasdschungel Piranhas geangelt, in Salvador da Bahia, der schwarzen Hauptstadt Brasiliens portugiesisch gelernt und war auf einer italienischen Hochzeit im Süden Apuliens. Bin ich deswegen ein besserer Tourist? Ich dachte schon.
sind unpolitisch, aber nicht immer unparteiisch. Ich schreibe über Dinge, die mir auffallen, gefallen und manchmal auch missfallen. Das ergibt ein buntes Sammelsurium meiner Gedanken. Kommentare dazu sind erwünscht.