Posts Tagged ‘Spanisch’

Heute gibt es Melone mit SinSKen

Freitag, 17. September 2010

Mallorca ist ja nicht wirklich Spanien. Eher eine Kreuzung aus Spanien, Deutschland und England. Das betrifft nicht nur die Menschen, die sich hier aufhalten, sondern vor allem Schilder und Speisekarten. Im Gegensatz zu vielen Deutschen erwarte ich nicht, dass hier alle Deutsch sprechen. Ich spreche lieber Spanisch mit den Leuten und habe das Gefühl, dann werde ich auch gleich etwas freundlicher behandelt. Aber natürlich kann nicht jeder Spanisch und deswegen sind die Übersetzungen schon sinnvoll.

Manche verwirren allerdings mehr, als sie helfen. Man könnte es auch einfach als kreativ bezeichnen.

melone-mit-sinsken

Wie gesagt. Ich erwarte nicht, dass hier alle Deutsch können. Aber SinSKen??? Wozu gibt es Wörterbücher? Und das hätte sogar der Google Übersetzer besser hinbekommen.

Und das ist nur der Anfang. Ein paar andere schöne Beispiele werden folgen.

Guten Appetit auf dem Klo

Mittwoch, 05. Mai 2010

Oder: Kulturelle Missverständnisse durch Übersetzungsfehler

Dixiland

dixiland

Vor vielen Jahren war ich als Werksstudent bei Bayer tätig. Wie in vielen Industrieunternehmen ist es dort üblich, sich um die Mittagszeit mit Mahlzeit! zu begrüßen. Sinn oder Unsinn des ganzen habe ich nie wirklich hinterfragt. Ich wusste ja, was man mir damit sagen wollte.

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Andere Länder, andere Sitten. Spanische Ritter sind Fräuleins.

Montag, 22. Februar 2010

Schau mir in die Augen Kleines!

ritter

Ein guter Freund von mir heißt mit Nachnamen Ritter. Ein sehr männlicher Name, wie ich finde. Wenn man dann noch Herr Ritter sagt, klingt das ja schon fast wie Testosteron in glänzender Rüstung. Nicht so in Spanien und natürlich auch nicht den spanischsprachigen Ländern in Süd-, Mittelamerika und der Karibik.

Denn da wird aus einem Herrn ein Señor, was ja an sich kein Problem wäre. Aber jetzt sagt mal schnell fünfmal hintereinander Señor Ritter und versucht dann die kleine Señorita aus Eurem Kopf zu kriegen.

Foto: ©  Viola Decker / PIXELIO

Die Dominikanische Republik und ihre eiskalten Präsidenten

Donnerstag, 04. Februar 2010

presidente

Meine erste Anreise nach Santo Domingo gestaltete sich aufgrund mangelhafter Planung stressig. Flüge in die Dominikanische Republik gab es zwar günstig, aber eben nicht in die Hauptstadt. Also flog ich nach Sosua an der Nordküste der Karibikinsel. Nach flüchtigem Kartenstudium hatte ich für die Busfahrt zur Südküste ungefähr drei Stunden eingeplant. Daraus wurden aber fünf, plus den vier Stunden, die ich verloren hatte um die Busstation zu finden und auf die Abfahrt zu warten.

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Fulanos Worte

sind unpolitisch, aber nicht immer unparteiisch. Ich schreibe über Dinge, die mir auffallen, gefallen und manchmal auch missfallen. Das ergibt ein buntes Sammelsurium meiner Gedanken. Kommentare dazu sind erwünscht.