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	<title>Fulanos Worte &#187; Santo Domingo</title>
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		<title>Von der Scham und vom Stolz, Deutscher zu sein - Erlebnisse in der Dominikanischen Republik</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Apr 2011 13:40:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Erlebnisse in der Dominikanischen RepublikEs begab sich in Santo Domingo. Ich saß gegen Mittag gemütlich in einem Straßencafé und las ein Buch. Zumindest für eine Weile. Zumindest, bis mich Stimmen aus dem Gespräch rissen. Erstaunlicherweise auf Deutsch und viel zu laut. Was? Soviel? Dafür konnte man früher die ganze Familie vögeln. Die Nutten hier werden [...]


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<li><a href='http://www.fulanos-worte.de/wordpress/unterwegs/hambelgel-und-tschiebelgel-%e2%80%93-fast-food-in-der-dominikanischen-republik.html' rel='bookmark' title='Hambelgel und Tschiebelgel – Fast Food in der Dominikanischen Republik'>Hambelgel und Tschiebelgel – Fast Food in der Dominikanischen Republik</a></li>
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			<content:encoded><![CDATA[<h3>Erlebnisse in der Dominikanischen Republik</h3><p>Es begab sich in Santo Domingo. Ich saß gegen Mittag gemütlich in einem Straßencafé und las ein Buch. Zumindest für eine Weile. Zumindest, bis mich Stimmen aus dem Gespräch rissen. Erstaunlicherweise auf Deutsch und viel zu laut.</p>
<p><em><strong>Was? Soviel? Dafür konnte man früher die ganze Familie vögeln. Die Nutten hier werden auch immer dreister!</strong></em></p>
<p>Vermutlich ging der Sprecher davon aus, dass ihn außer seinem Gesprächspartner sonst niemand verstand. Dass es nicht so war, war vermutlich für uns beide eine negative Überraschung. Unauffällig schielte ich über mein Buch, um zu erkennen wer der Urheber jenes intellektuellen Ausspruchs war. Obwohl in diesem Moment keiner redete, konnte  ich schon auf den ersten Blick den Kreis der Verdächtigen auf zwei Personen eingrenzen. Sie saßen am Nebentisch und entsprachen bis ins letzte Detail der Karikatur des hässlichen Deutschen auf Reisen.</p>
<p><span id="more-2258"></span>Beide waren ungefähr Mitte fünfzig mit feisten rot verbrannten Gesichtern aus denen die vom Alkohol geröteten Nasen noch einmal gesondert hervorleuchteten. Einer trug einen Strohhut, während der Andere sich offenbar zum Schutz gegen die Sonne seine spärlichen Haarwuchs quer über Halbglatze gekämmt hatte. Dazu passten ihre Hawaihemden, die sich über ihren stattlichen Bäuchen spannten, wo die unvermeidliche Kamera baumelte. Bei den Shorts waren sie sich nicht ganz so einig gewesen. Einer trug seine farblich passend zum Hemd, während sich der andere für kariert und überhaupt nicht passende Farben entschieden. Gekrönt wurde das Outfit bei beiden durch weiße Socken, die natürlich in Sandalen steckten.</p>

<a href="http://www.fulanos-worte.de/wordpress/wp-content/gallery/bilder/sandalen.jpg" title="" class="shutterset_singlepic148" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.fulanos-worte.de/wordpress/wp-content/gallery/cache/148__250x150_sandalen.jpg" alt="sandalen" title="sandalen" />
</a>

<p>Kurze Zeit stellte sich heraus, dass ich mit meiner Vermutung recht hatte. Die Antwort des Strohhutträgers bewegte sich ungefähr auf gleichem Niveau. Abgestoßen versuchte ich mich wieder auf mein Buch zu konzentrieren. Dass mir das nicht gelang, lag an einer weiteren deutschen Stimme, die sich aber offensichtlich hinter mir befand und deutlich leiser sprach.</p>
<p><em><strong>Die müssen wir im Auge behalten. Die können wir mit Sicherheit melken.</strong></em></p>
<p>Jetzt wurde das Ganze auf einmal spannend. Da sich der Sprecher eindeutig hinter mir befand, versuchte ich gar nicht erst, ihn unauffällig zu beobachten und beschränkte mich aufs Lauschen. Das klappte nur bedingt, denn die beiden Stimmen flüsterten mehr, als sie redeten. Soweit ich es mir zusammenreinem konnte, hatte die beiden Männer hinter mir vor, die beiden dicken deutschen Sextouristen abzuzocken. Wie genau habe ich nicht verstanden und aus offensichtlichen Gründen nicht nachgefragt. Doch offensichtlich spielte ein gefälschter BKA-Ausweis dabei eine wichtige Rolle.</p>
<p>Dann sagten sie nichts mehr und zwangsläufig kehrte meine Aufmerksamkeit dem Gespräch zwischen Strohhut und der überkämmten Glatze zu. Schon nach knapp einer Minute stand für mich fest, dass sie es ohne Zweifel verdient hatten, auf jede erdenkliche Art und Weise abgezockt zu werden. Jeder Satz regte mich nur noch mehr auf. Wenn ich ihnen noch weiter zuhören musste, würde ich ihnen wohl bald ein paar unfreundliche Worte an den Kopf schleudern. Dazu hatte ich weder Lust noch Zeit. Daher leerte ich mein Bier, hinterließ die Bezahlung auf dem Tisch und stand auf.</p>
<p>Dabei konnte ich auch erstmals einen Blick auf die beiden Deutschen hinter mir werfen. Die waren ganz offensichtlich schon länger im Land als ich und unsere beiden Landsleute. Zumindest deuteten ihre von der Sonne gegerbten Gesichter darauf hin. Die Augen waren hinter dunklen Sonnenbrillen versteckt. <strong>Gangstervisagen wie sie im Buche stehen</strong>. Beide rauchten Zigarre und waren wie die meisten Dominikaner mit Hemd und langer Hose gekleidet. Klobige Uhren und viel Gold deuteten auf illegales Geld hin.</p>
<p>Solange sie es Typen wie den beiden Ekelpaketen vor mir abnahmen, sollte es mir egal sein. Trotzdem war es in diesem Moment kein besonders erhebendes Gefühl, Deutscher zu sein. Das sollte sich noch am selben Tag ändern.</p>
<p>Am frühen Abend musste ich mal wieder warten, ein in der<strong> Dominikanischen Republik</strong> offensichtlich ein sehr beliebtes Hobby. Auf irgendwen oder irgendwas wartet man dort eigentlich ständig. Um die Wartezeit möglichst entspannt zu nutzen, beschloss ich, mir ein kühles Bier an der Tankstelle gegenüber zu besorgen. Neben mir an der Kasse standen drei Dominikaner, die sich gerade aus einer Jumboflasche Bier in Plastikbecher einschütteten. Aufgrund eines Kreditkartenproblems des Kunden vor mir fanden wir Zeit, uns ein wenig zu unterhalten. Als ich sagte, dass ich aus Deutschland komme, zauberten sie spontan einen weiteren Plastikbecher hervor und schenkten mir auch eins ein.</p>
<p><em><strong>Deutschland, wie lieben euer Bier!</strong></em></p>
<p>Kaum hatte ich den ersten Schluck getrunken, wusste ich warum.</p>
<p><a href="http://www.fulanos-worte.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/presidente.gif"><img class="aligncenter size-full wp-image-716" title="presidente" src="http://www.fulanos-worte.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/presidente.gif" alt="Presidente Dominikanische Republik" width="450" height="338" /></a></p>
<p>Dieses Bier schmeckte scheußlich. Gerechterweise muss man sagen, dass dies für dominikanisches Bier im Allgemeinen nicht zutrifft. Doch mit dieser Flasche stimmte irgendetwas nicht. Das fiel auch meinen Mittrinkern auf und sie forderten die Verkäuferin auf, es gegen ein neues umzutauschen. Die probierte kurz und winkte dann ab. Prompt begannen sich zwei der Jungs mächtig aufzuregen, was die Verkäuferin überhaupt nicht kümmerte. Der dritte hingegen bewahrte die Ruhe und zeigte auf mich.</p>
<p><em><strong>Er denkt auch, mit dem Bier stimmt was nicht. Und er muss es wissen, er ist Deutscher.</strong></em></p>
<p>Fragend wendete sich die Verkäuferin an mich und ich bestätigte beide Punkte. Danach wirkte sie leicht resigniert, tauschte aber anstandslos die Flasche um. Auch aus der neuen Flasche musste ich natürlich probeweise trinken. Alles war in Ordnung, meine drei neuen Freunde prosteten mir zufrieden zu und langsam kam er zurück: <strong>Der Stolz Deutscher zu sein</strong>.</p>
<p>Foto1: © WRW /<a href="http://www.pixelio.de/" target="_blank"> PIXELIO</a></p>


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		<title>Wo ich jetzt lieber wäre: Nirgendwo - Las Terrenas - ein tropisches Paradies</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Mar 2011 00:05:33 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Las Terrenas - ein tropisches ParadiesIch bin ja oft von Fernweh geplagt, momentan allerdings kein bisschen. Weil ich nämlich schon in der Ferne bin und zwar mal wieder in Las Terrenas in der Dominikanischen Republik. Wie ich schon einmal hier erwähnt habe, einer meiner absoluten Lieblingsorte. Wer sich fragt warum. Morgens, wenn ich aus unserem [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<h3>Las Terrenas - ein tropisches Paradies</h3><p>Ich bin ja oft von Fernweh geplagt, momentan allerdings kein bisschen. Weil ich nämlich schon in der Ferne bin und zwar mal wieder in <strong>Las Terrenas in der Dominikanischen Republik</strong>. Wie ich schon einmal <a href="http://www.hombertho.de/2010/11/02/las-terrenas-oder-wovon-ich-an-kalten-herbsttagen-traeume/" target="_blank">hier</a> erwähnt habe, einer meiner absoluten Lieblingsorte. Wer sich fragt warum.<br />
Morgens, wenn ich aus unserem Ferienhäuschen komme, sehe ich das.</p>

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</a>

<p><span id="more-2244"></span>Wenig später dann den Strand <strong>Playa Bonita</strong>, der seinen Namen völlig zu Recht trägt.</p>

<a href="http://www.fulanos-worte.de/wordpress/wp-content/gallery/bilder/playa-bonita-las-terrenas.jpg" title="" class="shutterset_singlepic146" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.fulanos-worte.de/wordpress/wp-content/gallery/cache/146__450x350_playa-bonita-las-terrenas.jpg" alt="playa-bonita-las-terrenas" title="playa-bonita-las-terrenas" />
</a>

<p>Und noch ein wenig später laufe ich dann an einem der anderen Strände Las Terrenas herum und habe das Gefühl, mich in einem tropischen Paradies zu befinden.</p>

<a href="http://www.fulanos-worte.de/wordpress/wp-content/gallery/bilder/fulano-en-las-terrenas.jpg" title="" class="shutterset_singlepic145" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.fulanos-worte.de/wordpress/wp-content/gallery/cache/145__450x350_fulano-en-las-terrenas.jpg" alt="fulano-en-las-terrenas" title="fulano-en-las-terrenas" />
</a>

<p>Leider geht es morgen schon wieder zurück nach <strong>Santo Domingo. </strong>Am nächsten Wochenende gibt es dann zwar in <strong>Boca Chica</strong> noch ein bisschen Strand, aber Las Terrenas war wieder einmal das Highlight unserer Reise in die <strong>Dominikanische Republik</strong>. Darauf werde ich mir zum Abschluss heute noch den ein oder anderen <a href="http://www.fulanos-worte.de/wordpress/unterwegs/die-dominikanische-republik-und-ihre-eiskalten-prasidenten.html">mastur<strong>Bier</strong>enden Presidente</a> gönnen <img src='http://www.fulanos-worte.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif' alt=':mrgreen:' class='wp-smiley' /> </p>


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		<item>
		<title>Sandwich de Pierna, oder Beinverkauf in der Dominikanischen Republik</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 22:57:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In meinem Artikel über Hambelgel und Tschiebelgel hatte ich ja schon angekündigt, über Beinverkauf in der Dominkanischen Republik zu berichten. Tatsächlich verbirgt sich dahinter etwas, das noch leckerer ist als Burger und das ist ein Beinsandwich. Genau wie bei den Burgern ist es aber wichtig, zu wissen, wo man so ein Sandwich kauft. In diesem [...]


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<li><a href='http://www.fulanos-worte.de/wordpress/unterwegs/die-dominikanische-republik-und-ihre-eiskalten-prasidenten.html' rel='bookmark' title='Die Dominikanische Republik und ihre eiskalten Präsidenten'>Die Dominikanische Republik und ihre eiskalten Präsidenten</a></li>
<li><a href='http://www.fulanos-worte.de/wordpress/allgemein/hallo-welt.html' rel='bookmark' title='Urlaub vom Gehirn'>Urlaub vom Gehirn</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In meinem Artikel über <a href="http://www.fulanos-worte.de/wordpress/unterwegs/hambelgel-und-tschiebelgel-%e2%80%93-fast-food-in-der-dominikanischen-republik.html">Hambelgel und Tschiebelgel</a> hatte ich ja schon angekündigt, über Beinverkauf in der Dominkanischen Republik zu berichten. Tatsächlich verbirgt sich dahinter etwas, das noch leckerer ist als Burger und das ist ein Beinsandwich. Genau wie bei den Burgern ist es aber wichtig, zu wissen, wo man so ein Sandwich kauft. In diesem Fall findet man die besten Stände allerdings nicht versteckt in Vorgärten, sondern wie in der Dominikanischen Republik üblich direkt neben der Konkurrenz.<span id="more-910"></span></p>
<p>Normalerweise sollte man ja denken, dass sich Geschäftsleute sich ein Gebiet suchen, in dem es nicht allzu viel Konkurrenz gibt. Doch in Santo Domingo ist das genau umgekehrt. Ob sich das für die Läden rentiert weiß ich nicht, aber für Kunden, die vergleichen wollen ist es perfekt. Ein wenig erinnert es mich an Schilderungen aus dem Mittelalter, wo es die Webergassen etc. gegeben hat. In der Dominikanische Republik ist es genauso, nur mit modernen Waren. Wer Reifen kaufen will geht in das Viertel, wo die Reifenhändler sind und wer ein Sandwich de Pierna will, den zieht es meist zum Malecón, Santo Domingos Küstenstraße.</p>
<p>Dort reiht sich an manchen Stellen ein Sandwichstand neben den anderen. Und an jedem von ihnen liegen fein säuberlich präsentiert sämtliche Zutaten, die ein gutes Beinsandwich braucht. Als erstes braucht man dafür natürlich ein Bein. Am besten eignet sich dafür eins vom Schwein, also quasi ein kompletter Schinken, der vorher im Ofen gegart wird. Dazu kommen als weitere Hauptbestandteile Weißkohl, Zwiebeln und Ajís, das sind diese langen grünen Paprikas. Bevor ich Euch die Zubereitung beschreibe, schaut es Euch lieber an.</p>
<p><object width="500" height="400"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/8JEHsLL4BiQ?fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/8JEHsLL4BiQ?fs=1" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="400" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Leider unvollendet, aber ich habe noch ein Video gefunden, das quasi nahtlos an das erste anknüpft.</p>
<p><object width="500" height="400"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Uzr3EjxItrw?fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Uzr3EjxItrw?fs=1" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="400" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Das Ergebnis ist unglaublich lecker. Wenn man vorher und dazu ein paar Flachen Presidente trinkt, schmeckt es sogar noch besser. Dabei wie schon erklärt das <a href="http://www.fulanos-worte.de/wordpress/unterwegs/die-dominikanische-republik-und-ihre-eiskalten-prasidenten.html">Onanieren</a> nicht vergessen.</p>
<p>Vielleicht habt Ihr Euch gewundert, dass das heiße Sandwich am Ende in eine Plastiktüte eingepackt wird. Das hat mich auch gewundert und erklären kann ich es mir bis heute nicht. Man verbrennt sich die Finger und es wird automatisch eine Sauerei. Aber darüber sehe ich gerne hinweg.</p>


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<li><a href='http://www.fulanos-worte.de/wordpress/unterwegs/die-dominikanische-republik-und-ihre-eiskalten-prasidenten.html' rel='bookmark' title='Die Dominikanische Republik und ihre eiskalten Präsidenten'>Die Dominikanische Republik und ihre eiskalten Präsidenten</a></li>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Hambelgel und Tschiebelgel – Fast Food in der Dominikanischen Republik</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 09:08:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mein persönlicher Burgerking Natürlich gibt es in der Dominikanischen Republik McDonalds, Burger King und zahlreiche andere große Fast Food Ketten. Ganz besonders in Santo Domingo. Aber wenn ein echter Dominikaner Hunger auf Burger hat, dann geht er nicht dahin, sondern zu einem der zahlreichen Straßenstände. Die wirklich guten Stände findet man in kleinen Seitenstraßen, normalerweise [...]


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<li><a href='http://www.fulanos-worte.de/wordpress/unterwegs/die-dominikanische-republik-und-ihre-eiskalten-prasidenten.html' rel='bookmark' title='Die Dominikanische Republik und ihre eiskalten Präsidenten'>Die Dominikanische Republik und ihre eiskalten Präsidenten</a></li>
<li><a href='http://www.fulanos-worte.de/wordpress/unterwegs/von-der-scham-und-vom-stolz-deutscher-zu-sein.html' rel='bookmark' title='Von der Scham und vom Stolz, Deutscher zu sein'>Von der Scham und vom Stolz, Deutscher zu sein</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong>Mein persönlicher Burgerking</strong></p>

<a href="http://www.fulanos-worte.de/wordpress/wp-content/gallery/bilder/burger.gif" title="Typische Hamburger in der Dominikanischen Republik" class="shutterset_singlepic1" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.fulanos-worte.de/wordpress/wp-content/gallery/cache/1__480x360_burger.gif" alt="burger" title="burger" />
</a>

<p>Natürlich gibt es in der Dominikanischen Republik McDonalds, Burger King und zahlreiche andere große Fast Food Ketten. Ganz besonders in Santo Domingo. Aber wenn ein echter Dominikaner Hunger auf Burger hat, dann geht er nicht dahin, sondern zu einem der zahlreichen Straßenstände. Die wirklich guten Stände findet man in kleinen Seitenstraßen, normalerweise im Vorgarten der Besitzer. Weil es dort wenig Laufpublikum gibt, setzen sich nur die Besten durch.<span id="more-767"></span></p>
<p>Dort gibt es normalerweise genau zwei Dinge zu kaufen. Hamburger und Cheeseburger, ganz selten Bacon als Zusatzoption. Die Dominikaner nennen das aber <strong>Hambelgel</strong>, <strong>Tschiebelgel</strong> und <strong>con Bacon</strong>. Wie unschwer zu erkennen ist rohes Weißkraut neben saftigem Rindfleisch die wichtigste Zutat. Gemacht wird alles auf dem Grill und schmeckt fantastisch. Gegessen wird das Ganze dann auf im Vorgarten verteilten Plastikstühlen und bei bis Ladenschluss voll aufgedrehter Bachata-Musik.</p>
<p>Dazu ein eiskaltes Presidente Bier…</p>
<p><strong>Jetzt kriege ich Fernweh.</strong></p>
<p>Beim nächsten Mal schreibe ich über öffentlichen Beinverkauf in der Dominikanischen Republik.<strong><br />
</strong></p>


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		<title>Die Dominikanische Republik und ihre eiskalten Präsidenten</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 07:22:20 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-716" href="http://www.fulanos-worte.de/wordpress/unterwegs/die-dominikanische-republik-und-ihre-eiskalten-prasidenten.html/attachment/presidente"><img class="aligncenter size-full wp-image-716" title="presidente" src="http://www.fulanos-worte.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/presidente.gif" alt="presidente" width="450" height="338" /></a></p>
<p>Meine erste Anreise nach Santo Domingo gestaltete sich aufgrund mangelhafter Planung stressig. Flüge in die Dominikanische Republik gab es zwar günstig, aber eben nicht in die Hauptstadt. Also flog ich nach Sosua an der Nordküste der Karibikinsel. Nach flüchtigem Kartenstudium hatte ich für die Busfahrt zur Südküste ungefähr drei Stunden eingeplant. Daraus wurden aber fünf, plus den vier Stunden, die ich verloren hatte um die Busstation zu finden und auf die Abfahrt zu warten.</p>
<p><span id="more-714"></span>Als Ergebnis kam ich, statt wie geplant am frühen Abend, gegen 22:30 in Santo Domingo an. Die Stadt hieß mich mit einem flächendeckenden Stromausfall willkommen, was den ersten Eindruck nicht unbedingt freundlicher gestaltete. Passend zu meiner Laune gab es keinerlei Taxis am heruntergekommenen und nur notdürftig beleuchteten Busterminal.<br />
Freundlicherweise bot mir der Busfahrer an, mich gegen Bezahlung zu meiner Unterkunft zu fahren. Er war ungefähr so groß wie Arnold Schwarzenegger, nur dunkler und muskulöser. Eine breite Narbe auf seiner rechten Wange rundete das Bild ab.</p>
<p>Die Alternative war alleine an der Station zu warten, also stieg ich in den völlig durchgerosteten Toyota. Eduardo, so hieß mein neuer Freund, ließ sich von der Dunkelheit nicht abhalten und raste trotz Dunkelheit mit Vollgas durch die Stadt. Ich hoffte, dass er in die richtige Richtung fuhr und dass wir heil dort ankommen würden. Als ich endgültig sicher war, dass Eduardo mich in einer verlassenen Gegend ausrauben wollte, bog er noch zweimal um die Ecke und wir waren tatsächlich in der kolonialen Altstadt. Zielstrebig brachte er mich zu dem Wohnhaus der Sprachschule, bei der ich meine Spanischkenntnisse erweitern wollte.<br />
Alleine hätte ich es nie gefunden. Er ließ es sich auch nicht nehmen, meinen Rucksack zu schleppen und wollte erstaunlich wenig Geld.</p>
<p>Völlig fertig verstaute ich mein Gepäck auf dem Zimmer. Ich brauchte jetzt ganz dringend was zu trinken. Weil mittlerweile der Strom und damit die Straßenbeleuchtung zurückgekehrt war, traute ich mich auf die Straße und steuerte zielstrebig die nächste Bar an. Trotz später Stunde war ich aufgrund der feuchten Hitze völlig durchgeschwitzt und freute mich auf ein eiskaltes Bier.<br />
Die führende Biermarke der Dominikanischen Republik heißt Presidente, womit es vermutlich das einzige Land ist, das mehr Präsidenten als Einwohner besitzt.</p>
<p>Lässig bestellte ich also <strong><em>Una Presidente grande</em></strong>. Die weibliche Form deshalb, weil l<em>a cerveza </em>im Spanischen weiblich ist. Darüber hatte ich mich im Gegensatz zu anderen Dingen ausgiebig im Vorfeld informiert. Die Flasche war von einer leichten weißen Eisschicht überzogen. <em>Vestido de novia,</em> angezogen wie eine Braut, wie es die Dominikaner poetisch bezeichnen.<br />
Genauso hatte ich es mir seit Stunden ausgemalt. Im Weggehen sagte der Kellner noch etwas. Ich verstand nur:</p>
<p><strong><em>Das … nicht vergessen.</em></strong></p>
<p>Dazu machte er eine Handbewegung, die für mich eindeutig mit männlicher Masturbation assoziiert ist. Völlig übermüdet dachte ich nur: <strong><em>Selber Wixer!</em></strong><br />
Ich nahm die wunderbar kalte Flasche und schüttete das Bier ins Glas, wo es sich prompt in eine Art Eisgelee verwandelte. Fassungslos starrte ich auf das Glas. Der Kellner war so höflich, kein <em>Ich habe es Dir doch gesagt</em> Gesicht zu machen.</p>
<p>Wie ich im Laufe des Abends erfuhr, kühlen die Dominikaner ihr Bier bis unter den Gefrierpunkt. Teilweise ist es so kalt, dass es bei Kontakt mit Sauerstoff sofort gefriert. Um das zu vermeiden, reibt man dort ein paarmal wärmend über den Flaschenhals.</p>
<p>Mir ist es jedenfalls nie wieder passiert. Da mastur<strong>Bier</strong> ich lieber.</p>


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