Posts Tagged ‘Santo Domingo’

Von der Scham und vom Stolz, Deutscher zu sein

Dienstag, 12. April 2011

Erlebnisse in der Dominikanischen Republik

Es begab sich in Santo Domingo. Ich saß gegen Mittag gemütlich in einem Straßencafé und las ein Buch. Zumindest für eine Weile. Zumindest, bis mich Stimmen aus dem Gespräch rissen. Erstaunlicherweise auf Deutsch und viel zu laut.

Was? Soviel? Dafür konnte man früher die ganze Familie vögeln. Die Nutten hier werden auch immer dreister!

Vermutlich ging der Sprecher davon aus, dass ihn außer seinem Gesprächspartner sonst niemand verstand. Dass es nicht so war, war vermutlich für uns beide eine negative Überraschung. Unauffällig schielte ich über mein Buch, um zu erkennen wer der Urheber jenes intellektuellen Ausspruchs war. Obwohl in diesem Moment keiner redete, konnte  ich schon auf den ersten Blick den Kreis der Verdächtigen auf zwei Personen eingrenzen. Sie saßen am Nebentisch und entsprachen bis ins letzte Detail der Karikatur des hässlichen Deutschen auf Reisen.

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Wo ich jetzt lieber wäre: Nirgendwo

Mittwoch, 30. März 2011

Las Terrenas - ein tropisches Paradies

Ich bin ja oft von Fernweh geplagt, momentan allerdings kein bisschen. Weil ich nämlich schon in der Ferne bin und zwar mal wieder in Las Terrenas in der Dominikanischen Republik. Wie ich schon einmal hier erwähnt habe, einer meiner absoluten Lieblingsorte. Wer sich fragt warum.
Morgens, wenn ich aus unserem Ferienhäuschen komme, sehe ich das.

villa-hibiscus-las-terrenas

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Sandwich de Pierna, oder Beinverkauf in der Dominikanischen Republik

Montag, 08. März 2010

In meinem Artikel über Hambelgel und Tschiebelgel hatte ich ja schon angekündigt, über Beinverkauf in der Dominkanischen Republik zu berichten. Tatsächlich verbirgt sich dahinter etwas, das noch leckerer ist als Burger und das ist ein Beinsandwich. Genau wie bei den Burgern ist es aber wichtig, zu wissen, wo man so ein Sandwich kauft. In diesem Fall findet man die besten Stände allerdings nicht versteckt in Vorgärten, sondern wie in der Dominikanischen Republik üblich direkt neben der Konkurrenz. (weiterlesen…)

Hambelgel und Tschiebelgel – Fast Food in der Dominikanischen Republik

Freitag, 12. Februar 2010

Mein persönlicher Burgerking

burger

Natürlich gibt es in der Dominikanischen Republik McDonalds, Burger King und zahlreiche andere große Fast Food Ketten. Ganz besonders in Santo Domingo. Aber wenn ein echter Dominikaner Hunger auf Burger hat, dann geht er nicht dahin, sondern zu einem der zahlreichen Straßenstände. Die wirklich guten Stände findet man in kleinen Seitenstraßen, normalerweise im Vorgarten der Besitzer. Weil es dort wenig Laufpublikum gibt, setzen sich nur die Besten durch. (weiterlesen…)

Die Dominikanische Republik und ihre eiskalten Präsidenten

Donnerstag, 04. Februar 2010

presidente

Meine erste Anreise nach Santo Domingo gestaltete sich aufgrund mangelhafter Planung stressig. Flüge in die Dominikanische Republik gab es zwar günstig, aber eben nicht in die Hauptstadt. Also flog ich nach Sosua an der Nordküste der Karibikinsel. Nach flüchtigem Kartenstudium hatte ich für die Busfahrt zur Südküste ungefähr drei Stunden eingeplant. Daraus wurden aber fünf, plus den vier Stunden, die ich verloren hatte um die Busstation zu finden und auf die Abfahrt zu warten.

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Fulanos Worte

sind unpolitisch, aber nicht immer unparteiisch. Ich schreibe über Dinge, die mir auffallen, gefallen und manchmal auch missfallen. Das ergibt ein buntes Sammelsurium meiner Gedanken. Kommentare dazu sind erwünscht.