Aufgeschnappt: Lieber schwul als Deutscher
Montag, 09. August 2010Deutschland verliert bei der Beliebtheitsmeisterschaft gegen die Regenbogenflagge
Heute gibt es noch einen kleinen Nachtrag zu den Gay Games. Vor ein paar Tagen wartete ich in Köln Deutz auf meine Verabredung zum Mittagessen. Dabei beobachtete ich wie üblich, was um mich herum geschah. Als erstes fiel mir auf, dass eine Menge Männer mit ihrer Akkreditierung für die Gay Games herumliefen. Homer Simpson wäre zufrieden gewesen. Schließlich hat der mal gesagt:
Ich mag mein Bier kalt, meinen Fernseher laut und meine Homosexuellen geoutet.
Drei dieser Jungs liefen genau vor meiner Bank vorbei und unterhielten sich lauthals. Dabei konnte ich folgendes. Leider kann ich den lustigen holländischen Akzent in geschriebener Form nicht wiedergeben.
Meine Mutter stört es überhaupt nicht, dass ich bin schwul.
Dann verdrehte er theatralisch die Augen.
Aber mit einem Deutschen…..
Was lernen wir daraus? Wenn ich das nächste Mal in Holland gefragt werde, wo ich herkomme, sage ich: Ich bin schwuler Schwede.

