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	<title>Fulanos Worte &#187; Geschichten</title>
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	<description>Die Welt im Speziellen und im Allgemeinen</description>
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		<title>Bärenattacke oder die Rache der Cola-Light - Elke, Pinkbär und die Ärzte, oder Fulano in Gefahr</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 23:50:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fulano</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Elke, Pinkbär und die Ärzte, oder Fulano in GefahrManchmal gibt es Geschichten, die sollten nur im Schein einer Taschenlampe von Vätern an ihre Söhne weitergegeben werden, weil sie so erschreckend sind. Dies ist so eine Geschichte. Vor weniger als einer Stunde war ich zu Fuß auf dem Nachhauseweg. Ich hatte gewartet, bis der Regen aufhörte [...]<div class='yarpp-related-rss'>

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				<content:encoded><![CDATA[<h3>Elke, Pinkbär und die Ärzte, oder Fulano in Gefahr</h3><p>Manchmal gibt es Geschichten, die sollten nur im Schein einer Taschenlampe von Vätern an ihre Söhne weitergegeben werden, weil sie so erschreckend sind. Dies ist so eine Geschichte.</p>
<p>
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<span id="more-1625"></span></p>
<p>Vor weniger als einer Stunde war ich zu Fuß auf dem Nachhauseweg. Ich hatte gewartet, bis der Regen aufhörte und nun waberte verdunstendes Wasser wie Nebel über die Straße. Sehr langsam kämpfte ich mich voran, da ich wegen einer kleinen Sportverletzung auf Krücken unterwegs war. Nichts Ernstes, nur eine Überdehnung, die aber höllisch weh tut.</p>
<p>Als sich aufgrund der nächsten Laterne mein skurril wackelnder Schatten auf die Straße geworfen wurde, bemitleidete ich mich noch mehr. Und in genau diesem Moment der Schwäche änderte sich die ganze Situation abrupt ins Bedrohliche. Aus dem Augenwinkel bemerkte ich im Vorbeigehen noch, wie die Eingangstür eines Mehrfamilienhauses geöffnet wurde. Sorglos wackelte ich weiter voran und hörte wenige Meter weiter, wie die Tür wieder ins Schloss fiel.</p>
<p>Dann hörte ich das Keuchen zum ersten Mal. Eigentlich war es eher ein Schnaufen, das langsam aber stetig näherkam. Mittlerweile befand ich mich schon unter der nächsten Laterne und das Schnaufen war schon bedrohlich nah.  Ich traute mich nicht, mich umzudrehen. Dann gesellte sich zu meinem Schatten ein zweiter und der machte die Situation nicht entspannter. Er war unglaublich groß und breit und wurde umso größer als breiter, je lauter das Schnaufen wurde.</p>
<p>Es konnte sich nur um eine Bärenattacke handeln, das wurde mir schlagartig klar. Ich versuchte Ruhe zu bewahren. Was hatte ich noch einmal bei Phoenix in einer Dokumentation über Braunbären gelernt. Sollte man sich totstellen oder Lärm machen, um eine Bärenattacke zu überleben? Hätte ich nur besser aufgepasst. Eine falsche Entscheidung könnte jetzt lebensgefährlich sein. Also beschloss ich, mich lieber erst einmal zu vergewissern, ob es sich überhaupt um einen Braunbären handelte.</p>
<p>Ängstlich drehte ich mich um und erblickte keinen Braunbären sondern in die grässliche vor Anstrengung verzerrte Fratze eines Pinkbären. Diese tragen statt Fell rosafarbenes Lycra, das ihre gewaltigen und massigen Körper hauteng einhüllt. Das Exemplar vor mir hatte Ausmaße, dass daneben selbst Cindy aus Marzahn noch als Sexsymbol durchgehen würde. Am erschreckendsten war aber der Blick in ihr Gesicht. Ungelogen handelte es sich um den gleichen Pinkbären, der erst vor kurzem vor mir im Burger King bestellt <a href="http://www.fulanos-worte.de/wordpress/aufgeschnappt/aufgeschnappt-selbstbetrug.html">hatte</a>. Und da wusste ich was geschehen war. Sie hatte meinen Beitrag gelesen und wollte jetzt Rache dafür nehmen. Die Rache der Cola Light war also pink. Vermutlich war das der Preis, den man für investigativen Journalismus zahlen musste. Doch während ich noch überlegte, ob mir die Krücken bei der Verteidigung helfen würden, schnaufte der Pinkbär auch schon an mir vorbei und ignorierte mich völlig. Vermutlich hatte er erst vor kurzem eine andere Beute erlegt.</p>
<p>Erleichtert machte ich mich auf den Weg in meine sichere Heimathöhle. Und dann wurde mir klar, dass ich diese Frau sogar schon zum dritten Mal in meinem Leben gesehen hatte. Das erste Mal war in diesem Video von den Ärzten.</p>
<p><iframe width="500" height="375" src="http://www.youtube.com/embed/jFTvkN15tRE?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>P.S. Am geilsten finde ich, dass die Ärzte sich mit diesem Song an einem aufdringlichen Fan rächen wollten, der Elke hieß. Jedenfalls haben Bela und Farin das einmal in einem Interview erzählt. Und die Ärzte sind und bleiben die beste Band der Welt und das Video zu Elke eines ihrer besten. Irgendwann sollte ich vielleicht mal ein Special mit den besten Ärzte Videos machen.</p>
<p>Foto1: © Karl-Heinz Laube /<a href="http://www.pixelio.de/" target="_blank"> PIXELIO</a></p>
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