Posts Tagged ‘Bryson’

2012 – Das Ende des Katastrophenfilms?

Mittwoch, 16. Dezember 2009


Am Wochenende habe ich mir ohne große Erwartungen 2012 angesehen und wurde deswegen nicht enttäuscht. Roland Emmerich macht einfach gerne kaputt und das zeigt er wieder einmal ganz deutlich. Die Effekte sind größtenteils fantastisch anzusehen, aber je länger ich über den Film nachdenke, umso absurder finde ich ihn.
Warnung: Gleich verrate ich das Ende des Films. Wer ihn also noch sehen und sich überraschen lassen will, sollte jetzt nicht weiterlesen.
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Hört auf, die Welt zu retten!

Sonntag, 20. September 2009
Zutritt verboten

Zutritt verboten

Liebe Umweltschützer, liebe Weltverbesserer. Immer wieder fasziniert es mich, dass ihr dafür kämpft, die Welt zu retten. Dabei ist das nichts anderes als pure Selbstüberschätzung. Unsere Erde kümmert sich einen Scheiß um das was wir tun. Sie existiert schon seit 13,7 Milliarden Jahren, während wir selber, großzügig bemessen, den Planeten gerade erst seit zwei Millionen Jahren bevölkern. Das hört sich erstmal nach einer verdammt langen Zeit an, aber Bill Bryson hat das in seinem fantastischen Buch „Eine kleine Geschichte von fast allem“ hervorragend thematisiert.
Wenn man die gesamte Geschichte des Planeten Erde auf 24 Stunden reduziert, kämen wir Menschen erst eine Minute und 17 Sekunden vor Mitternacht ins Spiel. Trotzdem führen wir uns auf, als hätten wir das Ganze erfunden. Doch es ist nicht unser Planet. Wir sind bloß zu Gast und in Bezug auf die Dauer der Erdgeschichte allerhöchstens ein Quickie.
Eventuell schaffen wir es sogar irgendwann, die Erde so zu verändern, dass wir unser eigenes Leben dadurch ausrotten. Der Erde wird es egal sein. Vielleicht kommen nach uns wieder die Dinosaurier, oder kleine grüne Männchen. Unsere gute alte Erde wird dann noch immer da sein.

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Fulanos Worte

sind unpolitisch, aber nicht immer unparteiisch. Ich schreibe über Dinge, die mir auffallen, gefallen und manchmal auch missfallen. Das ergibt ein buntes Sammelsurium meiner Gedanken. Kommentare dazu sind erwünscht.