Posts Tagged ‘Ausland’

Von der Scham und vom Stolz, Deutscher zu sein

Dienstag, 12. April 2011

Erlebnisse in der Dominikanischen Republik

Es begab sich in Santo Domingo. Ich saß gegen Mittag gemütlich in einem Straßencafé und las ein Buch. Zumindest für eine Weile. Zumindest, bis mich Stimmen aus dem Gespräch rissen. Erstaunlicherweise auf Deutsch und viel zu laut.

Was? Soviel? Dafür konnte man früher die ganze Familie vögeln. Die Nutten hier werden auch immer dreister!

Vermutlich ging der Sprecher davon aus, dass ihn außer seinem Gesprächspartner sonst niemand verstand. Dass es nicht so war, war vermutlich für uns beide eine negative Überraschung. Unauffällig schielte ich über mein Buch, um zu erkennen wer der Urheber jenes intellektuellen Ausspruchs war. Obwohl in diesem Moment keiner redete, konnte  ich schon auf den ersten Blick den Kreis der Verdächtigen auf zwei Personen eingrenzen. Sie saßen am Nebentisch und entsprachen bis ins letzte Detail der Karikatur des hässlichen Deutschen auf Reisen.

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Alleine jubeln ist doof!

Montag, 28. Juni 2010

Public-Viewing ohne Unterstützung

Gestern habe ich mit Freunden, Bier und Emotionen den deutschen Sieg über unseren alten Erzfeind England genossen. Eben so, wie es sich gehört.

In der letzten Woche war ich allerdings in Tarifa, im Süden Spaniens in Urlaub. Es war wirklich toll und ich kann Tarifa als Reiseziel nur weiterempfehlen und werde das in den nächsten Tagen auch tun. Um voller Emotionen die WM zu schauen, ist Tarifa aber völlig ungeeignet.

jubel

Ihr kennt das sicherlich. An nahezu jedem Urlaubsort auf der Welt gibt es mindestens eine dieser deutschen Kneipen mit einem riesigen Warsteinerschild und deutschem Essen, um zu futtern wie bei Muttern. Sowas brauche ich ja nicht einmal zuhause und noch weniger im Urlaub. Nur zum Fußballgucken ist so ein Laden ideal, schließlich trifft man dort mit hoher Sicherheit auf Gleichgesinnte die mitfiebern. (weiterlesen…)

Fulanos Worte

sind unpolitisch, aber nicht immer unparteiisch. Ich schreibe über Dinge, die mir auffallen, gefallen und manchmal auch missfallen. Das ergibt ein buntes Sammelsurium meiner Gedanken. Kommentare dazu sind erwünscht.