Schräge Familienverhältnisse bei Jesus

Mutter, Oma, Jungfrau?

maria-und-jesus Manche Dinge verstehe ich einfach nicht. Dazu gehören auch Jesus Familienverhältnisse.

Um mein Problem zu verdeutlichen fange ich am besten mit meiner eigenen Familie an.

Fulanos Vater heißt Hannes.


Dadurch ist Fulano automatisch der Sohn des Hannes

Die Mutter des Hannes ist deswegen logischerweise Fulanos Oma.

Ersetzen wir jetzt einfach Fulano durch Jesus.

Das soll natürlich keine Anmaßung sein, ich hätte auch jeden anderen als Beispiel nehmen können.

Doch zurück zum Thema:

Jesus ist der Sohn Gottes.

Maria ist die Mutter Gottes.

Folgen wir der normalen Familienlogik ist dadurch die Mutter Gottes nicht Jesus Oma?

Um das Ganze nicht noch verwirrender zu machen, lasse ich jetzt einfach mal außer acht, dass sie trotz zwei Generationen an Nachkommen noch Jungfrau ist und der arme Josef das Spiel so einfach mitspielt.

Da fragt man sich schon, was sich die Christen bei der Bezeichnung der Maria gedacht haben.

Foto: © Dieter Schütz / PIXELIO

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16 Kommentare zu “Schräge Familienverhältnisse bei Jesus”

  1. maobezw sagt:

    josef war ne arme sau! ein uneheliches kind durchfüttern das nichmal sein eigenes is….

  2. Rennhenn sagt:

    Wenn man jetzt noch bedenkt, dass bei den Katholiken die Dreifaltigkeit gilt – also die Einheit von Vater, Sohn und Heiligem Geist – macht das doch schon mehr Sinn. Denn Jesus ist ja Gott und Gott ist Jesus und somit kann Maria gleichzeitig Mutter von Jesus und von Jesus’ Opa sein. Wobei Gott ja eigentlich Jesus’ Vater ist und nicht sein Opa.
    Ach mei, es gibt halt einfach Familien, wo die Familienverhältnisse nicht ganz klar sind für Außenstehende… wenn obendrein noch Kuckuckskinder und multiple Persönlichkeiten dazu kommen wie in dieser Geschichte, dann wird’s halt völlig banane ;)

  3. Susanne K sagt:

    Sagen wir es halt klar und deutlich: es ergibt einfach keinen Sinn und das ist schon wieder das göttliche an dieser Familie – wobei die Sache mit Josef schon einen gemeinen Anstrich hat – der hat mir im Religionsuntericht auch immer leid getan :-)

    • admin sagt:

      Hast schon recht. Das ist der Vorteil an allem Religiösen. Was man nicht kapiert, ist eben göttlich :-D
      Gruß
      Fulano

  4. Managos sagt:

    Du hast Recht, das ist echt verwirrend. Aber ich denke, dass kommt vor allem daher, dass die Aufzeichnungen fast 2000 Jahre alt sind und erst Jahre danach aufgeschrieben wurde.

  5. Ey Lou sagt:

    Ich würde sagen, Geschichten, die in sich unlogisch erscheinen und dermaßen wenig Sinn ergeben, dass niemand daraus schlau wird, sind genau der Stoff, aus dem erfolgreiche Religionen gemacht sind. Wer versteht, was er liest, kann kritisch reflektieren, hinterfragen und anfangen, zu *denken*. Wer mit undurchschaubarer Mythologie konfrontiert wird, neigt eher dazu, ehrfürchtig zu sein, unverändert auswendig zu lernen und zu glauben, was er nicht wirklich kapiert. Zumal dann Pfarrer oder andere selbsternannte Experten notwendig sind, den ganzen Murks zu interpretieren. Alle anderen dürfen zuhören und mitsingen.

    • admin sagt:

      In dem Sinne haben Religionen einiges mit Verschwörungstheorien gemeinsam. Abgesehen natürlich vom Mitsingen :D
      Gruß
      Fulano

  6. Sabienes sagt:

    Nachwievor bin ich der Überzeugung, dass da irgendwann irgendwer fürchterlich gelogen hat!
    Naja, wer’s glaubt, wird dafür seelig…
    LG
    Sabienes

    • admin sagt:

      Das ist allerdings der Riesenvorteil von Religion. Selig zu werden ist en verdammt gutes Ziel ;-)
      Gruß
      Fulano

  7. Ey Lou sagt:

    Und ich dachte immer, KIFFEN macht selig!

    (Oder bin ich da falsch informiert?)

  8. Arven sagt:

    Sorry ich muss mir zuerst mal die Lachtränen aus dem Gesicht wäschen… Ich stelle mir das gerade so vor, Josef beim Jugendamt, Unterhaltsklage, Vaterschaftstest…

    Also es war ja so das auch ein Engel zu Josef kam und ihm sagte Maria sei nun guter Hoffnung …bla bla und er solle sie heiraten, er wollte ja gar nicht sooo wirklich…
    Aber weil es eben der Sohn Gottes war den sie da unter ihrem Herzen trug (Man drück ich mich heute wieder gewählt aus… lol) nahm er sie zur Frau um sie zu beschützen.
    Eben Herodes, Kindstötungen usw.

    So und nun brauch ich einen Kaffee!

    • admin sagt:

      In denke gerade an Josef bei “Zwei bei Kallwass” oder “Richter Alexander Holdt”.. Das wär ein Spaß ;-)
      So, ich brauch jetzt auch einen Kaffee!
      Gruß
      Fulano

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Fulanos Worte

sind unpolitisch, aber nicht immer unparteiisch. Ich schreibe über Dinge, die mir auffallen, gefallen und manchmal auch missfallen. Das ergibt ein buntes Sammelsurium meiner Gedanken. Kommentare dazu sind erwünscht.