Die Welt braucht weniger Bildung und mehr Intelligenz

Richtiges Lernen will gelernt sein

Wissen allein ist nicht genug

bildung-intelligenz

Bildung wird gemeinhin überschätzt. Oder, was noch schlimmer ist, mit Intelligenz gleichgesetzt. Denn aus meiner Sicht haben Bildung und Intelligenz nur sehr bedingt miteinander zu tun. Schließlich ist Bildung hauptsächlich Wissen. Und Intelligenz hat, so komisch es klingt, mit Wissen überhaupt nichts zu tun, da es dabei nicht um Fakten, sondern um Verstehen geht.
Wer viel weiß, kann vielleicht sämtliche Bundeskanzler seit Adenauer ohne Probleme herunterbeten. Aber nur wer über ein bestimmtes Intelligenzniveau verfügt, ist in der Lage, diese Namen als Teil eines Ganzen zu sehen und eigenständig Zusammenhänge zu erkennen.

Schöne Beispiele für Intelligenz ohne notwendiges Wissen sind Sudokus und das von mir vor kurzem gepostete Einsteinrätsel. Auch ohne Vorwissen können diese Rätsel bei ausreichender Intelligenz problemlos gelöst werden.
Reines Wissen ohne eine vergleichbar ausgebildete Intelligenz hilft dagegen meist nur in der Schule, der Uni und eventuell noch bei „Wer wird Millionär“ weiter. Intelligenz hilft dafür im gesamten Leben.

Trotzdem gibt es in Deutschland und vermutlich auch dem Rest der Welt leider zu viele Menschen, die zwar viel wissen, aber nur sehr wenig verstehen. Andererseits kenne ich Menschen, die keine drei aktuellen Minister aufzählen könnten, noch nie etwas von Goethe gelesen haben und trotzdem hochintelligent sind. Warum ist das so? Und noch wichtiger: Was können wir dagegen tun, dass Wissen verschwendet wird?

Wie üblich sollte ganz zu Beginn angesetzt werden. Denn auch wenn es bei der Betrachtung mancher Familien seltsam anmutet, wird Intelligenz genauso wenig vererbt, wie Dummheit.
Das bietet theoretisch ähnliche Chancen für alle. Aber noch viel stärker als bei Bildung kommt es beim Thema Intelligenz auf den Einfluss des Umfeldes in der prägenden frühkindlichen Phase an. Hier müssen die Grundlagen gelegt werden. Von besonderer Wichtigkeit ist es dabei, Neugier und Interesse an Zusammenhängen zu wecken.
Doch viele Eltern erklären nicht, sondern begründen das Wissen, welches sie vermitteln mit dem berühmten: „Weil es so ist!“ Vermutlich gibt es nur wenige Sätze auf der Welt, die die Entwicklung der Intelligenz stärker gebremst haben, als dieser.
Denn leider geht es in den meisten Fällen mit dieser Art zu lernen weiter. Ob Schule, Ausbildung oder Universität. Am Ende läuft es doch meistens darauf hinaus, dass Definitionen oder Aussagen wiederkaut werden, die zuvor aus Büchern auswendiggelernt wurden. Das Ergebnis sind dann oft top (aus)gebildete Fachidioten, die schon vom Blick über den Tellerrand geistig überfordert sind.

Doch was diese Welt braucht, sind intelligente Menschen, die das große Ganze erkennen und daraus ihre Lehren ziehen. Menschen, die den Klimawandel und andere Probleme nicht nur sehen, sondern sich fragen, was sie dagegen tun können. Da es unmöglich ist, die Erziehung der Eltern ernsthaft zu beeinflussen, muss dafür am Bildungssystem angesetzt werden.
Sagte ich nicht zu Beginn dieses Textes, Bildung und Intelligenz hätten so gut wie nichts miteinander zu tun? Ja, das sagte ich und wer sich diese Frage gerade selbst gestellt hat, zeigt schon ernsthafte Ansätze von Intelligenz und Verständnis für das Ganze.

Aber unser Staat verfügt nun mal über ein Bildungs- und kein Intelligenzsystem. In diesem Rahmen müssen Intelligenz, Verständnis von Zusammenhängen und kreatives Denken gefördert werden. Vielleicht sollte man gerade Kinder die Rätsel der Welt selbst entdecken lassen, statt ihnen einfach vorzugeben, wie die Dinge sind. Denn nur so können wir uns weiterentwickeln.
Und das Tolle daran ist: Hat man es einmal geschafft, bei Kindern und Heranwachsenden diese Fähigkeiten zu stimulieren, kommt die Bildung von ganz alleine. Denn Verständnis funktioniert so ähnlich wie eine Droge. Hat man einmal etwas kapiert, will man immer mehr. Und etwas Besserer als jede Menge wissbegieriger intelligenter Menschen kann der Welt für die Zukunft gar nicht passieren. Denn eins möchte ich noch einmal klarstellen. Ich habe nichts gegen Wissen. Tatsächlich bewundere ich Menschen, die sich im Gegensatz zu mir unzählige Daten und Fakten merken können. Doch Wissen ohne die Intelligenz, es sinnvoll anzuwenden und gegebenenfalls zu hinterfragen, ist einfach nur vergeudete Energie.

Foto: © Stephanie Hofschlaeger / PIXELIO

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37 Kommentare zu “Die Welt braucht weniger Bildung und mehr Intelligenz”

  1. Sascha sagt:

    Ich kann dir zu deinen Aussagen durchaus zustimmen. Wobei es gewiss nicht schaden kann, wenn ein intelligenter Mensch auch gleichzeitig über viel Wissen verfügt, denn wenn er beides in sich vereint, kann er erlerntes Wissen intelligent und sinnvoll anwenden.

    Das Hauptproblem in unserer Gesellschaft dürfte jedoch sein, diese Ansicht bezüglich der Intelligenz gesellschaftspolitisch durchzusetzen. Intelligenz als Sache der Auffassungsgabe ist etwas, was man im Gegensatz zu reinem Wissen nur schwer “trainieren” bzw. (er)lernen kann. Ein nicht unbeträchtlicher Teil dürfte einfach “Veranlagung” sein, so wie es auch Leute gibt, die genetisch Vorteile im Sport haben, die sie durch gezieltes Training noch ausbauen können, wohingegen andere, die diese genetischen Voraussetzungen nicht haben, trotz hartem raining nie diese Leistungsfähigkeit im Spitzenwert erreichen können.

    Was im Bereich des Sports von vielen so akzeptiert wird, ist im Bereich der Bildung eher schwer zu vermitteln, eben weil dort nicht zwischen Wissen und Intelligenz unterschieden wird. Da fürchtet man sich dann vor der Bildung einer “Intelligenz-Elite”, will gleiche Chancen für alle usw., beachtet dabei jedoch nicht, dass die Voraussetzungen niemals eine wirkliche, konkrete Chancengleichheit ermöglichen werden.

    In einer idealen Welt würde man schon frühzeitig erkennen können, welche Talente die einzelnen Individuen haben, welche Entwicklungen ihnen Spaß und Freude bereiten und würde die Menschen sich in diese Richtungen entwickeln lassen.

    Die Realität indessen sieht anders aus. Zum einen, weil uns die Mittel fehlen, um frühzeitig wirklich sicher sagen zu können, welches Kind später welchen Weg einschlagen wird… sind wir mal ehrlich, oftmals wissen es die “Kinder” ja selbst nicht einmal genau, wenn sie mit der Schule, teilweise gar mit der Uni fertig sind.

    Zum anderen aber auch deswegen, weil man einer Vorfestlegung ängstlich gegenübersteht, da man darin eine Einschränkung der Entwicklungsfreiheit sieht. Diese Angst ist durchaus nachvollziehbar, zumal es schwierig ist, den richtigen Mittelweg zu finden, also einen Menschen in eine Richtung zu führen, ohne ihn zu drängen oder gar fernzusteuern. Zwar tun dies Eltern ihr Leben lang, aber eben eher unterbewusst und -so hoffe ich zumindest- in den meisten Fällen nur mit den besten Absichten… und nur in einem gewissen Rahmen.

  2. admin sagt:

    Hallo Sascha,
    vielen Dank für Deinen ausführlichen Kommentar, der eigentlich schon ein eigener Blogeintrag sein könnte. Genau wie Du sehe ich die ideale Kombination in einem intelligenten Menschen mit umfassendem Wissen.
    Tatsächlich ist in der Wissenschaft die Meinung verbreitet, dass Intelligenz zum Teil auf dem Erbgut und zum Teil auf Umwelteinflüssen beruht. Über die Gewichtung wird allerdings intensiv diskutiert, da gerade die Umwelteinflüsse extrem schwer vergleichbar sind. Ich persönlich schätze den „Erbteil“ relativ gering ein. Ähnlich wie im Sport gehe ich allerdings genau wie Du davon aus, dass Erbgut zumindest für die Erbringung von Topleistungen ein wichtiger Faktor ist.
    Doch der Gegensatz zum Sport ist die Anerkennung dieser Fähigkeiten. Die von Dir beschriebene Angst vor einer „Intelligenzelite“ ist dafür ein gutes Beispiel.
    Mir geht es allerdings auch nicht darum, Genies zu erkennen oder zu produzieren, obwohl das auch nicht schaden würde. Ich denke der Welt würde es auch schon weiterhelfen, wenn sich die durchschnittliche geistige Fitness steigert.
    Und in diesem Bereich kann man ähnlich wie im Sport einiges trainieren. Und wenn das gelingt, sollten auch mehr Kinder und Jugendliche ihre eigenen Fähigkeiten und Interessen erkennen. Dadurch sollten sie auch ohne Einfluss in der Lage sein, ihren Weg besser zu finden.
    Das ist zugegeben eine idealistische Idee, ohne wirklich die realen Begebenheiten im deutschen Bildungssystem zu berücksichtigen. Aber ich bin und bleibe ein optimistischer Weltverbesserer ;-)
    Gruß
    Fulano

  3. Chriz sagt:

    Hey,

    danke für diesen außerordentlichen guten Artikel. Er hat mich echt zum Nachdenken gebracht!

    Ich finde du hast sehr recht. Ich hatte vorher nicht wirklich über so etwas nachgedacht, aber das wird sich ein wenig ändern. Dank dir. :P

    Das Problem bei mir ist es, dass ich mir keine Fakten so einfach lernen kann, wenn ich sie nicht verstehe. Versteht man etwas nicht und lernt es, dann fällt es einem natürlich eindeutig schwieriger. Zumindest hatte ich diese Erfahrungen schon öfters gemacht.

  4. Miki sagt:

    Hi Fulano,
    das spricht mir aber aus der Seele! Ich hab das bisher immer “lebensschlau” genannt! Ne Freundin von mir hatte nie sonderlich gute Zensuren in der Schule, aber mit dem Leben kommt sie prima zurecht. Und ich hab mal mit nem Mann zusammen gelebt, der hatte studiert und hat sich immer drauf ausgeruht. Im Leben, was Improvisation und Intuition betrifft ist er voll die Lusche. Später hat er noch zum besten gegeben “… du hast ja nicht studiert!… du kannst das nicht wissen!” Und ich hab dann immer gesagt (der Gelegenheiten gab es viele) ” bei mir ist alles Zufall, ich hab ja nicht studiert…” (Fachschulstudium zählt ja nicht, alles klar…) Als wir uns getrennt haben, hatte ich ne tolle neue preiswerte Wohnung, das Haus (er Redeverbot) war super verkauft und ich hatte ne geile Einbauküche, preiswert abgeschossen, weil Ausstellungsstück. Und er ne Wohnung, gleiche Größe, gleicher Bezirk, 150 Euro teurer, sau-teure neue Innova-Küche… da könnte ich bis morgen aufzählen…. Kriegt nix zu essen inne Pfanne, aber schlau weil studiert! Von solchen Leuten hab ich die Schnauze richtig voll! Danke für deinen tollen Artikel, der viel tiefgründiger abgearbeitet werden könnte!

  5. Miki sagt:

    Hey Fulano, dein Blog läuft noch ohne Sommerzeit! (dachte schon, ich bin soo früh aus’m Bett gefallen ;-) )

    • admin sagt:

      @Chriz
      Es freut mich immer, wenn ich Nachdenken und Diskussion anregen kann. Ich finde das, was Du als Problrm beschreibst, ist eigentlich gar keins, sondern die Lösung. Klingt komisch, ist aber so. Denn genau dadurch versucht man automatisch die Dinge zu verstehen, weil man sie sich sonst nicht merken kann. Geht mir übrigens genauso.
      Und genau dieser Ansatz: Erst verstehen, dann auswendig lernen, sollte viel öfter angewendet werden.

      @Miki
      Lebensschlau klingt besser als bauernschlau, das hätte ich jetzt spontan gesagt, ohne es böse zu meinen. Ich bin ja zugegeben auch eher so ein Studierter ;-)
      Aber es gibt einfach in jedem Umfeld und auch in der Prominenz immer wieder die Beweise, dass es nicht auf die Kenntnis von Philosophen und Jahreszahlen ankommt. Verona formally known as Feldbusch um nur ein Beispiel zu nennen.
      Wobei bei Dir noch ein anderer Punkt ins Spiel kommt und das ist der Unterschied zwischen Denkern und Machern. Denn ohne Macher hätte sich die Menschheit gar nicht erst entwickelt. Das wäre aber eigentlich schon fast einen eigenen Artikel wert.
      P.S. Auch Fulanos Worte sind jetzt in der Sommerzeit angekommen. Jetzt warten wir nur noch auf den Sommer ;-)

      Gruß
      Fulano

  6. Marc sagt:

    Sehr schöner Artikel mit guten, gedanklichen Ansätzen!

  7. Miki sagt:

    Will nochmal mitmischen!
    Mich ärgert eben ganz doll, wenn es Leute gibt (die gibt es!) die den Intelligenz”grad” nach absolviertem Studium bemessen. Dass diese dann zu doof sind ein Brot zu kaufen…egal! Und zu DDR Zeiten war es eben so, dass nicht jeder studieren konnte! Und der erwähnte studierte Doof-Typ ist ein Beamtensohn mit 2 Brüdern (das galt als kinderreich im Westen), also alles selbstverständlich, Bafög im 1. Anlauf bewilligt. Und mein Sohn? Nix Bafög! Der Alte (unauffindbar) reicht keine Papiere ein > abgelehnt! Uni gewechselt > abgelehnt! Und so blöde Typen, die der Welt nichts bringen….
    Traurig ist wirklich, was für ungenutzte Ressourcen verloren gehen, weil findige Köpfe (die schlau sind UND studieren könnten) aus finanziellen Gründen nicht studieren können und manch blöder Holzkopp, der nur widerkäut und selbst nicht denken kann blockiert den wertvollen Platz, schade!!!

  8. Kaddi sagt:

    Hm, Du meinst mich… ganz bestimmt… aber Freunde würden mich eher Denker statt Macher nennen. Dabei war ich zu doof zum Studieren… andererseits bin ich auch zum Leben zu blöd… irgendwie… Macher machen mir genauso Angst wie diese Dummstudierten sowie auch diese graue Ist-eben-so Masse. Ich fürchte mich tatsächlich vor meiner emotionalen Intelligenz. Gedankenlesen kann ich auch und wünschte-ich wäre in der Beziehung strunzdoof. Bitte gebt mir einen superduperGedankenFilter. Ich höre Menschen denken-Ab- und Zuneigung knallen ohne Puffer auf mich drauf und das ist super anstrengdend… ich möchte blöd sein, nüscht mitkriegen…

    War das jetzt zum Thema… das war zumindest das, was mir zum Artikel einfällt. Der Artikel ist große Klasse! LG Kaddi

  9. Hui hier sind die Kommentare ja fast so ausführlich wie der Artikel.
    Hab die jetzt leider noch nicht alle lesen können und wollen, da ich mir erstmal meine eigene Meinung bilden will. Bei der überschrift dachte ich erstmal an etwas Satirisches, hatte das thema so noch nie bedacht, obwohl ich der selben auffassung bin, das das unnütze Lernen von Fachvokabeln nichts bringt, abgesehn von Sprachen natürlich. Sicher einen soliden Grundstock muss man schon mitbringen, aber dann muss man sich mit dem Tafelwerk und ner gehörigen Portion Denkvermögen doch selber helfen besonders in Sozialwissenschaften sind diese Transferleistungen wichtig, aber auch im Naturwissenschaftlichem Bereich nicht unwichtig, nur so kann inovation entstehen. Die aber wirklich interessante frage wäre da doch mal ob man Intelegenz auch noch im Alter Trainieren kann.
    cu an other time
    on an other place

    der bagalutenGregor

  10. 1000Sunny sagt:

    Hi Fulano,

    unser Staat hat nicht mal ein Bildungssystem (den dann würde die Intelligenz mit ausgeliefert) sondern ein Erziehungssystem. Je nachdem wie gut erzogen Du wurdest (also auf Strafen und Belohnung reagierst) und das vorgesetzte Zeug frisst, desto höher steigst Du in der gesellschaftlichen Hierarchie.
    Mit Bildung hat das nichts zu tun, das Faktenwissen dient nur zur Überprüfung ob Du auch brav mitspielst.

  11. Schonzeit sagt:

    ich schieb mal die Auseinandersetzung mit diesem Post auf morgen. Wollt nur schon mal sagen: Ich war da. ;)

  12. admin sagt:

    @Marc
    Danke.

    @Miki
    Misch mit. Dafür ist ein Blog ja da. Ich verstehe Deinen Ärger. Wer weshalb Anrecht auf Bafög hat, habe ich eh nie nachvollziehen können.
    Und Leute, die sich nur aufgrund eines abgeschlossenen Studiums für intelligent halten, beweisen schon damit das Gegenteil ;-)
    Abgesehen davon, dass manch dazu Befähigter keine Möglichkeit zu studieren hat, sehe ich noch eine andere Sache als problematisch an. Und zwar die Tatsache, dass in vielen Bereichen der Arbeitswelt ein Studium vorausgesetzt wird. Und das, obwohl oft normaler Menschenverstand ausreichen würde.
    Und das sage ich als Akademiker, der sich sowohl mit einem Diplom, als auch mit einem Mastertitel schmücken darf. Aber alle Jobs, die ich bisher hatte, hätte ich auch ohne das an der Uni erlernte Wissen bewältigen können.

    Gruß
    Fulano

  13. admin sagt:

    @Kaddi
    Bei Deinem Kommentar habe ich fast das Gefühl, dass mein Blog therapeutisch wirkt. ;-)
    Aber ernsthaft. Ich kenne das Problem des zuviel und in zuviele Richtungen Denkens. Manchmal glaube ich auch, dass ich ohne besser dran wäre. Aber dann wäre mein Leben ja so stupide und langweilig, wie das manch anderer Leute. Und das möchte ich dann auch wieder nicht.

    @bagalutengregor
    Transferleistungen, auf das Wort hätte ich auch kommen sollen :-(
    Beschreibt für mich perfekt, was nahezu in allen Bereichen die Basis ist, oder zumindest sein sollte. Übrigens auch bei Sprachen. Das habe ich während meines Spanischstudiums oft genug erlebt. Mehr als einmal hatte ich da Kommilitoninnen, die jede Vokabel und jede grammatikalische Form konnten. Und trotzdem waren sie nicht in der Lage, dies zum kommunizieren zu nutzen. Ein typischer Fall von unnützem Wissen.

    Gruß
    Fulano

  14. admin sagt:

    @1000Sunny
    Zuerst einmal willkommen auf meinem Blog.
    Ich glaube schon, dass wir in Deutschland über ein Bildungssystem verfügen, auch wenn es bei weitem nicht perfekt ist.
    In Bezug auf die Schulpflicht wollte ich Dir spontan radikal widersprechen. Dann habe ich mich mal ein wenig auf Deinem/Eurem Blog umgeschaut und meine Meinung ein wenig relativiert.
    Ich bin weiterhin der Meinung, dass eine allgemeine Schulpflicht Sinn macht. Denn nur so kann meiner Ansicht garantiert werden, dass jedes Kind zumindest ein Mindesmaß an Bildung erhält.
    Euren Ansatz, die Kinder zuhause zu erziehen, kann ich aufgrund der mangelnden Qualität durchaus nachvollziehen. Das sollte nach reiflicher Prüfung der Situation auch möglich sein.
    Gründliche Prüfung deshalb, weil leider nicht alle Eltern so stark an der positiven Entwicklung ihrer Kinder interessiert sind wie Ihr. Außerdem finde ich es auch extrem wichtig, dass Kinder und Jugendliche Kontakte mit Gleichaltrigen haben und auch lernen, sich in Gruppen angemessen zu verhalten. Wenn das gewährleistet ist, sehe ich keinen Grund, der gegen Heimunterricht spricht.

    @Schonzeit
    Du willst Dich also mit mir auseinandersetzen? Kein Problem, komm nur her! Ich warte. :mrgreen:

    Gruß
    Fulano

  15. Kaddi sagt:

    Hihi, aber das würde schon voraussetzen, dass ich einer gewissen Heilung bedarf… schreiben ist ja bei mir auch nur laut denken und klar hilft es, Gedanken zu ordnen und auf den Punkt zu kommen.

    Es geht aber letzten Endes auch um Toleranz, oder? Denn was einem so gegeben ist, ist einem eben gegeben und es wäre einfacher für jeden einzelnen damit klar zu kommen, wenn man nicht für jeden Furz verurteilt würde. Sprich-kuck der ist ein Fachidiot und ich nehm das jetzt mal so hin, denn wie in einem riesigen Ameisenhaufen ist auch so ein Fachidiot für irgendwas gut-genau wie eine emotionale Zicke wie ich-ich muss ja auch zu irgendwas gut sein. Da bin ich mir sicher. Aber es wäre eben einfacher, wenn darüber keine Wertung käme. Doch so weit sind wir nicht, auch ich nicht.

    Und es stimmt, wir haben kein Bildungssystem. Schüler haben zu funktionieren, werden in Schemata und Fragebögenergebnisse gepresst und gemessen. Oder wie kann es sein, dass meine Sechsjährige nach der Einschulung bereits nach sechs Wochen eine Einschätzung bekommt, dass ich den Anschein habe, dass von einem völlig anderen Kind geredet wird?

    Und warum darf meine 15jährige ihr Abitur nicht machen, wenn ihr nur ein dussliger Punkt fehlt, sie es aber doch so sehr möchte. Gut, da rede ich über ungelegte Eier, aber die Situation haben wir nach letztem Stand. Es stehen ja nun die Prüfungen an… laber laber…

    Ach und als letztes-ohne Denken? Niemals… LG Kaddi

  16. Unser Bildungs System ist auf Selektion ausgelegt, Chancengleichheit ist nur ein Label das Hochgehalten wird um die Massen ruhig zu halten. Eigentlich möchte man nur eine Bildungselite fördern die merheit soll schnell aus der Schule sein um zu Malochen. Da ist können nebensächlich geworden. Traurig ist nur das die Sozialdemokratie noch nicht den Mut hatte das wirklich zu bekämpfen. Und Bolonga war nur ein weiterer Schritt in Richtung Bildungselite. Es werden einem bewusst steine in dem Weg gelegt. Das ist Traurig und dagegen muss gekämpft werden, aber leider ist es so.

    Beim thema Sprachen ist Transferleistung natürlich genauso gefragt wie über all nur das hier ohne großes Vokabular vonnöten ist, man kann schließlich nicht während des Gesprächs im Duden nachschlagen, das geht höchstens beim lesen ;)
    cu an other time
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    der bagalutenGregor

  17. Mein Sohn wird dich für diesen Artikel lieben! Er sagt immer – Einstein hat sogar eine Klasse Wiederholt also Mama denk daran auch aus mir kann noch etwas werden lol

  18. admin sagt:

    @Kaddy
    Das wollte ich Dir auf keinen Fall unterstellen ;-)
    Toleranz ist ein gutes Stichwort. Natürlich brauchen wir auch weiterhin Vielfalt in Form von Arbeitern, Denkern, Kreativen, Machern und sogar Zicken. ;-)
    Was Bewertungen angeht, glaube ich, dass sie notwendig sind. Allerdings sollten sie meiner Meinung nach weniger von strengen Rastern abhängig sein.

    @Bagalutengregor
    Selektion ist, obwohl das Wort einen negativen Klang hat, eigentlich genau das Richtige. Denn genau das sollte in der Schulzeit mit Kindern geschehen. Allerdings nicht in dem Sinne, dass die Besten gesucht und der Rest fallen gelassen wird.
    Stattdessen sollte Selektion bedeuten, dass jeder bei der Entscheidung für seinen weiteren Lebensweg und dem Weg dorthin je nach Bedarf unterstützt wird.

    @Arven
    Wenn sich Dein Sohn bei solchen Sachen auf Einstein bezieht, besteht ja auf jeden Fall noch Hoffnung. Er könnte stattdessen ja auch sagen: Ey, was soll ich mit Schule, der Bushido hat auch nie Abi gemacht! :mrgreen:
    Gruß
    Fulano

  19. Kaddi sagt:

    Autsch… bitte Bushido… Kein Vorbild-genauso wie zu meiner Zeit Madonna-kein Vorbild… nee gar nicht… Ich sag meiner Tochter immer, dass sie für das was sie tut, brennen sollte und sie es geil finden muss und nicht ich oder sonst wer… Zicke Kaddi

  20. admin sagt:

    Hey Zicke ;-)
    Weiter oben hast Du was von laut denken geschrieben. Jetzt verstehe ich, was Du damit meinst. :mrgreen:
    LG
    Fulano
    P.S. Vermutlich gibt es aber auch Entscheidungen Deiner Tochter, die Du bei allem “Feuer” weder gutfinden, noch gutheißen wirst. Das ist das Problem beim Elternsein.

  21. Kaddi sagt:

    Genau, Du kannst machen was Du willst, aber ich sage, obs ok ist… Grrr… ;O) LG Kaddi

  22. Hm ich hab mich da wohl nicht klar genug ausgedrückt, das ist keine Bildungsselektion wie sie uns verkauft wird, dass wäre ja akzeptabel, nein in warheit wird da doch knallhart nach Sozialer herkunft sortiert, dass is doch die wirkliche sauerei, die Statistik spricht für mich schau dir mal die Zahlen von Schülern mit Migrations hintergrund oder aus Soz.hilfe Familien. Die überwiegen doch ganz klar an den Hauptschulen teilweise noch an Realschulen aber am Gymnasium sind die doch absolute mangelware… Und die realität zeigt das das nicht bloß wilde verschwörungstheorien sind…
    cu an other time
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    der bagalutenGregor

  23. rundumkiel sagt:

    Interessanter Artikel. Es gibt übrigens verschiedene Formen von Intelligenz, finde ich. Beispielsweise die emotionale Intelligenz oder die soziale Intelligenz. Ich habe mich schon oft gefragt, was eigentlich erlernt ist oder erlernt werden kann und was schlichtweg angeboren ist. Ich glaube, kein Mensch ist wirklich dumm. Oder eben wenig intelligent. Es ist eine Frage des Maßstabes und der jeweils vorhanden Anforderung. Ich kannte einmal ein Mensaner-Member, der über absolut keine soziale Intelligenz verfügte. Blöd nur, dass der den falschen Beruf gewählt hatte, nämlich einen, in dem Teamfähigkeit wichtig war. Für ihn ein unüberwindliches Hindernis…

  24. 1000Sunny sagt:

    Hi Fulano,

    danke dass Du nicht gleich aufgesprungen bist bei dem Wort Unschooling und schulfrei :) .
    Viele Leute haben wirklich das Bild, dass Schule den Schülern helfen soll und ihnen bei ihrer Selektion ihres Lebensweges helfen soll und sie zu netten Menschen sozialisieren soll.
    Das sind aber nicht die Bedeutungen dieser Worte:
    Selektion – Du wirst ausgewählt (in einer Form des Rattenrennens).
    Motivation (extrinsische/schulische) – Man bringt Dich dazu das zu tun, was Du nicht willst, was aber die Wirtschaft braucht.
    Öffentliche Schule – die Umverteilung geht von unten nach oben. Die breiteste Schicht unten trägt die größte Last und hat den geringsten Nutzen (oder sogar Nachteil). Funktioniert Lokal (die Unterschicht) wie auch Global (die Entwicklungsländer finanzieren dortiges Studium und die Arbeitskräfte wandern über “Brain Drain” ab).
    Sozialisation – Anpassung an aktuelle Normen und Werte. In einem kapitalistischen/bürokratischen System wirst Du zu einem braven Arbeiter trainiert, der nach der Uhr funktioniert und fremde Befehle ohne groß zu fragen sich aneignet und sie ausführt. Aktuell ist auch noch Konsumententraining gut (im Gegensatz dazu wirst Du kein Produzententraining z.B. Patentanmeldung in Lehrplänen finden).
    Mindeststandard – dient dazu um Laufbahnen mit Karrieren nach Unten (in sozialer Schichtung) abzuschneiden.
    Lehrpläne – dient kultureller Homogenisierung (wichtiges Standbein für Nationalstaaten)
    Intelligenz – misst Deine Performance in schulischen Settings (von Alfred Binet anhand dieses Kriteriums entwickelt)

    Ein kleines Gedankenexperiment: Stell Dir vor Schule würde so funktionieren, wie Du sie willst. Alle würden eine super Bildung bekommen, dürften sich ihren Traumjob wählen und würden sich morgen vielleicht sogar selbständig machen. Wie sähe die Welt morgen aus?

    Mein Schluss daraus war: Bildung darf nicht von oben diktiert werden, sondern muss von unten kommen – vom Bürger und nicht vom Staat (auch wenn wir der Staat sein sollen und blabla)

    Grüße
    1000Sunny

  25. admin sagt:

    @Kaddy
    Genau das meinte ich lol

    @bagalutengregor
    Verschwörungstheorie würde ich es auch nicht nennen, aber ich finde die Betrachtung etwas einseitig. Die von Dir genannten Zahlen sind natürlich Realität.
    Ich fände es aber wichtiger, zu untersuchen, wer den gewünschten Bildungsweg eingeschlagen hat. Um mal ein Beispiel zu nennen. Der Sohn des Bäckers, der den elterlichen Betrieb übernehmen möchte, wird einen anderen Weg einschlagen, als der Sohn eines Anwalts. Dazu kommt noch, dass manche Eltern eben nicht so an der Bildung ihrer Kinder interessiert sind wie andere.
    Ich glaube, es ist aber wichtig diese Eltern zu unterstützen und so mehr Kindern die Möglichkeit einer guten Schulbildung zu ermöglichen.

    @rundumkiel
    Ja Intelligenz ist vielseitig. Und die wenigsten sind in allen Bereichen gleich begabt. Nicht umsonst gibt es das Phänomen des verrückten Professors. ;-)

    Gruß
    Fulano

  26. admin sagt:

    @1000Sunny
    Grundsätzlich gebe ich jeder Meinung eine Chance. Ich glaube allerdings, dass ich dieses Thema im Gegensatz zu Dir unparteiischer betrachte.
    Jedenfalls empfinde ich Deine Kritik am Bildungssystem als etwas einseitig und übertrieben. Natürlich gibt es viele Mängel, aber auch an öffentlichen Schulen gibt es gute Lehrer, die ihre Schüler motivieren und ihnen Wichtiges fürs Leben beibringen. Es gibt einiges zu verbessern, trotzdem glaube ich, dass ein allgemeines staatliches Bildungssystem weiterhin notwendig ist.
    Wie bereits oben beschrieben, habe ich allerdings nichts gegen ein flexibleres System, das auch andere Lehrformen stärker berücksichtigt.
    Gruß
    Fulano

  27. Kaddi sagt:

    Eine Lösung habe ich zum Thema Bildung nicht, aber ich sehe es auch nicht als Allheilmittel an, Kinder zu Hause zu unterrichten. Da ist eben das Desinteresse von so manchen Eltern. Welche Chancen haben dann deren Kinder. Die sind in der Schule doch noch recht gut aufgehoben-vor allem wenn ich dann die Projekte mit kostenlosem Mittagessen sehe.
    Ich sehe auch die Gefahr der totalen Individualisierung. Jedes Kind besonders, aber meins ist am besondersten. Wollen wir wirklich alle kleine Arschlochkinder? Kinder sollten zwar ihre Meinung sagen, aber Respekt ist den meisten doch das totale Fremdwort.
    Und mehr Flexibilität wünschte ich selbstverständlich auch. Warum reagiert der Lehrplan nicht viel stärker auf die Internetentwicklung, mit allem, was da dran hängt…. Karrierechancen, Bildungsmöglichkeiten oder Cybermobbing.
    Wenn meine Große Hausaufgaben aufhat, heißt es sofort, aber wehe ich finde den Text im Netz… haha… viel Spaß beim Suchen. LG Kaddi

  28. admin sagt:

    Auch das mit kleiner Großen sehe ich positiv. Die Fähigkeit, relevante Infos im Netz zu finden ist schließlich auch außerhalb der Schule hilfreich ;-)
    Gruß
    Fulano

  29. 1000Sunny sagt:

    @Fulano
    Ich trage die Kritik nur zusammen, das meiste ist von Wikipedia und den dortigen Referenzen.
    Was mich aber interessieren würde wären ein paar echt wissenschaftliche Untersuchungen, die sagen, dass die Schule gut ist. Ich habe bis jetzt nur “Geschichte der Schule” von Franz Michael-Konrad gefunden. Der geht aber davon aus, dass die Grundidee der griechischen Schule einfach im späteren immer missbraucht wurde (aber die Grundidee ist für ihn über jeden Zweifel erhaben).
    Das meiste Pro-Schule war nur Schulapologetik oder haltlose Vorurteile, dass die Kinder dort sozial werden. Falls Du echte Quellen hast, bin ich wirklich interessiert.
    Ich finde leider nichts (und ich habe jetzt schon längere Zeit gesucht und bin eigentlich nicht ganz doof :) ).

    Gruß
    1000Sunny

  30. admin sagt:

    @1000Sunny
    Ich bin nicht so besonders wissenschaftlich, insbesondere da es nicht mein Spezialgebiet ist. Ich sehe das mehr aus meiner persönlichen Sicht und den Erfahrungen in meinem Umfeld. Und da haben Schulen bei all ihren Fehlern sehr viel gutes getan.
    Gruß
    Fulano
    P.S. Doofheit wollte ich Dir sicher nicht unterstellen ;-)

  31. Cedric Etto sagt:

    Sehr interessante Gedanken, nur werden diese so schnell nicht Realität. Die Politik ist überhaupt nicht an intelligenten Menschen interessiert, sondern will gebildete Konsumenten züchten, welche sich auf Grund ihres Bildungsgrades für die Eliten halten und brav ohne zu hinterfragen zur Arbeit gehen. Wären die Menschen hier in Deutschland wirklich Intelligent, würde dieses ganze System hier zusammenbrechen und der ganze Schwindel auffliegen.
    Was meint ihr?
    Gruß
    Ced

  32. admin sagt:

    Hallo Ced und willkommen bei mir.
    Ich bin grundsätzlich skeptisch, wenn jemand von “die Politik” oder “die Politiker” redet. Das würde ja bedeuten, dass die sich alle einig sind und sie präsentieren es uns ja Tag für Tag, dass dem nicht so ist.
    Für unser System ist es dagegen wichtig, dass viele Menschen brav arbeiten gehen und dadurch ihren Teil zum gesamten beitragen.
    Denn letztlich ist die Gesamtheit eines Sytemes wie eine Fußballmanschaft und damit sie funktioniert darf es nicht nur Häuptlinge, sondern muss es auch Indianer geben.
    Ob das System bei mehr Intelligenz zusammenbrechen würde, weiß ich nicht. Schließlich wurde die Demokratie auch von intelligenten Menschen erfunden. Außerdem stellt sich ja die Frage, was danach kommen sollte. Bis jetzt haben alle Konkurrenzsysteme ja noch kläglicher versagt, als das unsrige.
    Gruß
    Fulano

  33. Ced sagt:

    Vielen Dank erstmal das ich hier bei Dir mitwirken darf :)
    Ok da hast Du Recht, man darf nicht alles verallgemeinern. Ich denke jedoch schon, dass CDU SPD zu einem Einheitsbrei verwachsen sind und die selben Interessen vertreten im Großen und Ganzen. Zum Beispiel aufs Internationale bezogen gehören 10% der Menschen über die Hälfte des gesamten Vermögens der Erde, denkst Du nicht das ist ziemlich unfair und asozial?
    Deine Feststellung, dass der Demokratiegedanke von intelligenten Menschen erfunden wurde ist völlig richtig, nur finden wir heute so gut wie das Gegenteil des eigentlichen Demokratiegedanken in unserer Welt wieder.
    Soll die Demokratie nicht die Herrschaft des Volkes sein?
    Auf unsere Parlamentarische Demokratie bezogen ok da werden Repräsentanten gewählt, jedoch vertreten diese nicht das Interesse des Volkes, sondern das Interesse von Lobbyisten und ihrer selbst meiner Meinung nach.
    Also mein ich wir sollten das System in dem wir leben nur etwas verbessern und ausarbeiten, sowie politische Entscheidungen oder Gesetze mehr Hinterfragen und aufwachen.
    Was meint ihr und du Fulano? :D :D

  34. 1000Sunny sagt:

    @cedric
    Jo, trifft den Kern der Sache. Habe gerade einen Artikel geschrieben, warum sich “Die Politik” zwar sehr unterschiedlich verhält, aber die Richtung doch die selbe ist.
    http://freiebildung.wordpress.com/2010/04/19/das-grausame-sterben-der-schulen-und-universitaten/

    @Fulano
    Wenn Du Lust hast, Dich mal ernsthaft mit dem Thema zu beschäftigen, dann fang mal mit der Geschichte des Instituts für Propaganda Analyse (IPA) an. Es war ein Plan die Bürger zu kritischen Denkern erziehen, die nicht mehr doof konsumieren.

    LG
    1000Sunny

  35. admin sagt:

    @Ced
    Natürlich darfst Du mitmischen. Mein Blog wird von mir zwar nicht demokratische geführt, aber Diskussion ist eindeutig erwünscht.
    In Bezug auf die Verteilung des Reichtums gebe ich Dir vollkommen recht, auch wenn es nur bedingt mit dem Thema Bildung und Intelligenz zu tun hat.
    Die Demokratie in Deutschland ist natürlich nicht annähernd perfekt und nur sehr bedingt basisdemokratisch wie im alten Athen, als jeder seine Tonscherbe in den Krug warf. Das sich die großen Parteien nur marginal unterscheiden ist aus meiner Sicht auch richtig.
    Auf meinen vielen Reisen habe ich allerdings gelernt, Deutschland schätzen zu lernen. Die meisten Menschen auf dieser Welt wären froh, hier leben zu dürfen. Und das nicht nur aus finanziellen Gründen. Das heißt aber nicht, dass wir das System nicht ständig hinterfragen und verbessern sollten.

    @1000Sunny
    Wie schon erwähnt bin ich kein Fachmann und werde es wohl auch nicht werden. Finde aber kritische Denker angenehmer als doofe Konsumenten. Stellt sich aber die Frage, wieviele kritische Denker Mükkmänner o.ä. werden wollen. Daher glaube ich, dass ein funktinierendes System wie oben erläutert auch Indianer haben muss. Viele Menschen sind damit ja auch nicht unglücklich.

    Gruß
    Fulano

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Fulanos Worte

sind unpolitisch, aber nicht immer unparteiisch. Ich schreibe über Dinge, die mir auffallen, gefallen und manchmal auch missfallen. Das ergibt ein buntes Sammelsurium meiner Gedanken. Kommentare dazu sind erwünscht.