Archive for the ‘Unterwegs’ Category

Schmutzige Erlebnisse mit nackten Lesben und anderen fremden Paaren

Donnerstag, 04. November 2010

Fulano macht Rasul

In Holland habe ich mich gemeinsam mit meiner Frau erstmals an Rasul herangewagt. Das ist weder ein arabischer Terrorist, noch eine ägyptische Süßigkeit sondern Wellness und eine ziemlich schmutzige Angelegenheit.

rasul-schlamm-fuesse

Denn nicht Rosenduft oder Massagen sollen Wohlgefühl verschaffen, sondern Schlamm. Klingt komisch, ist aber so. Die Theorie kannte ich schon. In meinem alten Job habe ich eine Menge Pressetexte über Wellness geschrieben. Aber das war im Fall Rasul eben nur Theorie. Jetzt aber zur Praxis und in der standen meine Frau und ich mit fünf anderen Paaren nackt in einer Art Dampfbad. Das hört sich jetzt obszöner an als es war, schließlich liefen im Saunabereich ohnehin alle nackt rum. Direkt neben uns befand sich ein lesbisches Pärchen und wie üblich sahen sie nicht so aus, wie die Lesben in meinen geheimen Fantasien.

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Blogparade Urlaubsimpressionen: Brasilien

Dienstag, 19. Oktober 2010

Schon die zweite Blogparade, an der ich in relativ kurzer Zeit teilnehme. Und das, obwohl ich Paraden nicht leiden kann. Aber Melvenue hat eine Blogparade ausgerufen, der ich nicht widerstehen konnte. Besser gesagt ist es der Preis, den ich unwiderstehlich fand. Einzige Aufgabe ist es ein Foto einer Urlaubsimpression zu posten. Das beste Bild gewinnt man dann auf Leinwand und wenn man möchte, sogar von ihr handgemalt. Genau das will ich haben.

Daher hier meine Urlaubsimpression aus Salvador da Bahia im Nordosten Brasiliens. Dieser Choreographie konnte meine Kamera einfach nicht wiederstehen.

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Ravioli sind purer Luxus

Donnerstag, 30. September 2010

Auf Mallorca ist alles ein bisschen anders. Zwar kann man hier wie überall in Spanien zu relativ günstigen Preisen gut landestypisch essen und trinken. Trotzdem ziehen dem viele deutsche Touristen offensichtlich Tchibo Kaffee, Warsteiner und Zigeunerschnitzel vor. Na gut, jedem das seine.

Die Krönung habe ich aber vor kurzem im Supermarkt entdeckt.

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Mehr als fünf Euro für eine Dose Ravioli? Ich glaub, ich spinne. Es lag übrigens nicht daran, dass es ein teurer Supermarkt war. Im gleichen Laden und für gleiches Geld hätte man auch problemlos mehr als ein halbes Kilo Rindersteak oder Garnelen kaufen können. Wer da noch zu Ravioli greift hat es auch nicht besser verdient.

It´s all Raid: Psychologische Kriegsführung gegen Ameisen

Montag, 27. September 2010

Chemiewaffen: Der kalte Krieg kehrt zurück.

Als wir unsere Ferienwohnung bezogen sah alles prima und sauber aus. Doch nach ein paar Tagen entdeckten wir zum ersten Mal Ameisen, die scheinbar ziellos im Küchenbereich umherliefen.  Die Frage war nur was sie wollten. Vielleicht hatten wir am Tag zuvor einfach etwas Essen auf den Boden fallen lassen. Ameisen scheinen für so etwas ja in südlichen Ländern eine Art Radar zu haben. Also haben wir ein wenig geputzt und die Ameisen mit dem Besen entsorgt. Das gleiche Spiel spielten wir drei Tage lang und erstaunlicherweise wurden die Ameisen jeden Tag mehr.

Der Boden war mittlerweile so sauber geputzt, dass man davon  essen konnte, was die Ameisen vermutlich auch taten. Nur was? Dann entdeckte ich die scheinbare Ursache des Problems, als ich den Kühlschrank von der Wand rückte. Scheinbar war unseren Vormieter dort fast eine ganze Packung Kekse runtergefallen und dann vergessen worden. Kein Wunder, dass die blöden Viecher immer wieder kamen. Der Vorrat konnte vermutlich ihr gesamtes Volk über den Winter bringen. Also haben wir wieder geputzt und sämtliche Vorräte mitsamt Ameisen entsorgt.

Am nächsten Tag waren sie wieder da. Mittlerweile hatte ich sämtliche Möbel von der Wand gerückt und mit Sicherheit war für sie bei uns nichts Essbares mehr zu finden. Beim anschließenden Supermarktbesuch beschloss ich, dass die Zeit der friedlichen Lösungen vorbei war. Jetzt würde ich zur Chemiekeule greifen.

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Deutsches Bier, englischer Garten und eine spanische Terasse

Dienstag, 21. September 2010

Sieben Fragen und Gedanken aus Mallorca

Neben meinem neuesten Fundstück zum Sprachmix auf Mallorca, möchte ich heute meine gesammelten Gedanken und Fragen von der beliebtesten Urlaubsinsel der Deutschen präsentieren

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Heute gibt es Melone mit SinSKen

Freitag, 17. September 2010

Mallorca ist ja nicht wirklich Spanien. Eher eine Kreuzung aus Spanien, Deutschland und England. Das betrifft nicht nur die Menschen, die sich hier aufhalten, sondern vor allem Schilder und Speisekarten. Im Gegensatz zu vielen Deutschen erwarte ich nicht, dass hier alle Deutsch sprechen. Ich spreche lieber Spanisch mit den Leuten und habe das Gefühl, dann werde ich auch gleich etwas freundlicher behandelt. Aber natürlich kann nicht jeder Spanisch und deswegen sind die Übersetzungen schon sinnvoll.

Manche verwirren allerdings mehr, als sie helfen. Man könnte es auch einfach als kreativ bezeichnen.

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Wie gesagt. Ich erwarte nicht, dass hier alle Deutsch können. Aber SinSKen??? Wozu gibt es Wörterbücher? Und das hätte sogar der Google Übersetzer besser hinbekommen.

Und das ist nur der Anfang. Ein paar andere schöne Beispiele werden folgen.

Bärenattacke oder die Rache der Cola-Light

Donnerstag, 22. Juli 2010

Elke, Pinkbär und die Ärzte, oder Fulano in Gefahr

Manchmal gibt es Geschichten, die sollten nur im Schein einer Taschenlampe von Vätern an ihre Söhne weitergegeben werden, weil sie so erschreckend sind. Dies ist so eine Geschichte.

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Verlassene Gebäude: Tarifa

Donnerstag, 01. Juli 2010

Ruinen und Kanonen

Vor langer Zeit hatte hombertho mal dazu aufgerufen, Fotos von verlassenen Häusern zu publizieren. Ich habe dazu ja schon Fotos aus aller Welt veröffentlicht. Während meines Urlaubs in Tarifa, im Süden Spaniens, schrie mich die Umgebung förmlich an, eine Fortsetzung des Artikels zu machen. Obwohl es auf diesen Bildern nicht so scheint, ist Tarifa ein fantastischer Ort um Urlaub zu machen.

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Zumindest die Lage stimmt (weiterlesen…)

Alleine jubeln ist doof!

Montag, 28. Juni 2010

Public-Viewing ohne Unterstützung

Gestern habe ich mit Freunden, Bier und Emotionen den deutschen Sieg über unseren alten Erzfeind England genossen. Eben so, wie es sich gehört.

In der letzten Woche war ich allerdings in Tarifa, im Süden Spaniens in Urlaub. Es war wirklich toll und ich kann Tarifa als Reiseziel nur weiterempfehlen und werde das in den nächsten Tagen auch tun. Um voller Emotionen die WM zu schauen, ist Tarifa aber völlig ungeeignet.

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Ihr kennt das sicherlich. An nahezu jedem Urlaubsort auf der Welt gibt es mindestens eine dieser deutschen Kneipen mit einem riesigen Warsteinerschild und deutschem Essen, um zu futtern wie bei Muttern. Sowas brauche ich ja nicht einmal zuhause und noch weniger im Urlaub. Nur zum Fußballgucken ist so ein Laden ideal, schließlich trifft man dort mit hoher Sicherheit auf Gleichgesinnte die mitfiebern. (weiterlesen…)

Vom schwarzen Brett:

Montag, 14. Juni 2010

Duplo, oder die wahrscheinlich längste Küche der Welt

Wie so oft, wenn ich unterwegs bin, entdeckte ich vor kurzem wieder einmal erstaunliches. Ich hatte ja schon viel vom sagenhaften Gigantismus der Reichen und Schönen gehört. Gewaltige Häuser mit riesigen Sälen kannte ich jedenfalls schon.

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Aber eine 320 Meter lange Küche? Das beeindruckte mich dann doch. Daher betrachtete ich den Zettel mit dem Verkaufsangebot noch einmal genauer und staunte noch mehr. Denn nicht nur die Küche war gigantisch. Dazu wurde auch noch ein 150 Meter langer Glashängeschrank und ein Saibord (was auch immer das ist) mit 200 Metern Länge angeboten. Kurz überschlagen waren das 670 Meter Möbel. Und das alles für nur 550 Euro.

Wären bei uns nur ein paar Hundert Meter Wand freigewesen, hätte ich glatt zugeschlagen.

Fulanos Worte

sind unpolitisch, aber nicht immer unparteiisch. Ich schreibe über Dinge, die mir auffallen, gefallen und manchmal auch missfallen. Das ergibt ein buntes Sammelsurium meiner Gedanken. Kommentare dazu sind erwünscht.