Archive for the ‘Unterwegs’ Category

Von asozialen Türken und langhaarigen Bombenlegern

Dienstag, 10. Januar 2012

Nie mehr in den Schulferien ins Schwimmbad

Ich hätte es wissen müssen. Während der Schulferien ins Schwimmbad zu gehen ist eine ziemlich blöde Idee. Das wurde mir spätestens im Schwimmerbecken klar. Ich verschwendete mehr Energie dafür, Kindern, Jugendlichen und unkoordinierten Schwimmern auszuweichen, als für das wirkliche Schwimmen. Ziemlich schnell gab ich entnervt auf.
Vielleicht könnte ich wenigstens im Dampfbad Entspannung finden.

sauna-dampfbad

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Auf die inneren Werte kommt es an

Montag, 31. Oktober 2011

Manchmal ist Aussicht besser als Einsicht

Ich bin momentan mal wieder nicht in Deutschland sondern auf Mallorca. Genauer gesagt in Port Andratx. Ich habe mich hier in Klausur zurückgezogen, um ein Projekt zu vollenden. Dafür habe ich mir eine Wohnung übers Internet gemietet. Als ich das Gebäude zum ersten Mal sah, in dem ich wohnen sollte, war ich nur bedingt überzeugt. Ein ziemlicher Klotz und mein Appartement ist zudem noch das einzige im ganzen Gebäude ohne Balkon.

nauticlub-port-andratx

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Beate. W – Ich libe disch

Samstag, 15. Oktober 2011

Kreative Orthografie oder Falsch ist das neue Richtig

Manschmal tut ein Bild voll mehr sagen als tausend Worte, ey.

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Isch tu mal sagen, das is voll romanntisch, so.

Und Fulano libt eusch auch alle voll.

Aufgenommen übrigens an der Fußgängerbrücke zum sogenannten Katzenbuckel zwischen Köln Mülheim und Köln Deutz. Danke Gino.

Gino habe ich übrigens auch im Verdacht, seiner Freundin vor kurzem eine teure Flasche Channel Five geschenkt zu haben.

Gelbe Nummernschilder sind eigentlich Warnschilder

Samstag, 24. September 2011

Oder: In Spanien sind die Franzosen die Holländer

Zum Anfang erstmal ein alter blöder Witz.

Was bekommt ein Holländer, der die Fahrprüfung nicht besteht?

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Ein gelbes Nummernschild!

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Immer gut einen Strand im Keller zu haben

Freitag, 09. September 2011

Manches in Spanien kommt einem Spanisch vor.

Um ein wenig Neid zu schüren. Fulano ist mal wieder im Urlaub und zwar in Spanien. Obwohl ich wirklich gut spanisch kann, kam mir eine Sache dann doch ziemlich spanisch vor.

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Sieht seltsam aus oder? Die Erklärung ist allerdings ziemlich einfach. Wer hier hinabsteigt, kommt durch einen Tunnel unter der Straße zum Strand. Das Gefühl von Sommer, Sonne, Strand und Palmen kommt bei dem Anblick allerdings nicht unbedingt auf. Andererseits wäre es schon geil, einen Strand im Keller zu haben.

Latte di Suocera: oder Schwiegermuttermilch knallt am besten

Montag, 11. Juli 2011

schwiegermuttermilch-latte Andere Länder andere Sitten.

Letzte Woche ging ich nichtsahnend durch einen italienischen Supermarkt, als mich aus dem Spirituosenregal ein schwarzer Karton anlachte. Ein Totenkopf über gekreuzten Knochen und die Ansage von 75 Prozent Alkohol machten mich neugierig. Es wirkte ein wenig wie der offizielle Schnaps des FC. St. Pauli. Das einzige, was mich stutzig machte, war der Name.

Latte di Suocera, zumindest das erste Wort verstand ich. Aber Milch mit 75 Prozent Alkohol? Für mich hört sich das eher nach einem Damengetränk a la Baileys an.

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Sorry liebe LKW-Fahrer

Dienstag, 31. Mai 2011

Oder, wie schnell man zu dem wird, was man hasst

Liebe Brummifahrer,

wie oft habe ich Euch auf der Autobahn verflucht. Und zwar völlig zu Recht. Weil Ihr grundsätzlich dort überholt wo es nur zwei Fahrspuren gibt. Und weil ihr das nie mit mehr als einem Kilometer pro Stunde Geschwindigkeitsüberschuss tut und so die gesamte Autobahn blockiert. Es kann doch nicht so wichtig sein, ob man mit 86 oder 87 km/h unterwegs ist. Das dachte ich, zumindest bis gestern.

lkw-autobahn Gestern musste ich nämlich 700 Kilometer auf der Autobahn abreißen und zwar mit einem Autotransporter. Nicht so einem Riesenteil, sondern eine Art Kleintransporter, auf den man hinten genau ein Auto  laden kann. Und selbst das war nicht der Fall. Ich fuhr also einen leeren Autotransporter, der nur einen einzigen Haken hatte. Der Wagen war neu und bis 4,5 Tonnen Gesamtgewicht zugelassen. Das Problem das sich daraus ergab, war die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 90 Km/h, die mir ehrlich gesagt ziemlich egal gewesen wäre. Dem Wagen leider nicht, denn weil er neu war, hatte er einen eingebauten Geschwindigkeitsbegrenzer.

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Wenn das böse Schicksal einen weißen Nissan Micra lenkt

Freitag, 06. Mai 2011

Man trifft sich immer zweimal im Leben

Gestern wollte ich einem Bekannten einen Gefallen tun und einen Wagen ins Opel Werk nach Rüsselsheim bringen. Vorher musste ich natürlich erst einmal tanken. Über die hohen Spritpreise will ich mich jetzt mal nicht auslassen. Es war ja nicht mein Geld. Jedenfalls fuhr ich auf die Tankstelle und trotz der hohen Preise waren alle Zapfsäulen belegt.  Da noch kein anderes Auto wartete, hatte ich die freie Auswahl. Also versuchte ich mich zu orientieren, wo es am schnellsten weitergehen würde.

nissan-micra Zapfsäule drei erschien mir als erfolgsversprechender Kandidat. Die Besitzerin des weißen Nissan Micra war gerade aus  dem Tankstellen-Shop gekommen und setzte sich schon wieder hinters Steuer. Sie war einer dieser Frauen, die attraktiv sein könnten, wenn sie nicht so einen permanent leidenden Gesichtsausdruck hätten. Doch ich wollte sie ja nicht heiraten, sondern bloß tanken. Ich hatte die Hand schon an der Schaltung, als sie plötzlich wieder ausstieg und um den Wagen ging. Gequält betrachtete sie ihren Tankdeckel und fuhr sich immer wieder nervös durch ihre blonde Kurzhaarfrisur. „Der ist zu!“, wollte ich ihr zurufen, doch glücklicherweise schien sie das auch ohne meine Hilfe zu merken. Jedenfalls setzte sie sich wieder hinter das Steuer.

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Flaschenpost ohne Flasche

Montag, 25. April 2011

Am Wochenende stapfte ich ein wenig am Rheinufer entlang. Plötzlich entdeckte ich inmitten des Strandguts zwischen zwei Steinen ein zusammengerolltes Blatt Papier. Das machte mich neugierig. Irgendwie wirkte es wie eine geheime Nachricht und so etwas habe ich noch nie widerstehen können.

Doch statt geheimen Liebesbriefen oder Spionagegeheimnissen entdeckte ich das.

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Von der Scham und vom Stolz, Deutscher zu sein

Dienstag, 12. April 2011

Erlebnisse in der Dominikanischen Republik

Es begab sich in Santo Domingo. Ich saß gegen Mittag gemütlich in einem Straßencafé und las ein Buch. Zumindest für eine Weile. Zumindest, bis mich Stimmen aus dem Gespräch rissen. Erstaunlicherweise auf Deutsch und viel zu laut.

Was? Soviel? Dafür konnte man früher die ganze Familie vögeln. Die Nutten hier werden auch immer dreister!

Vermutlich ging der Sprecher davon aus, dass ihn außer seinem Gesprächspartner sonst niemand verstand. Dass es nicht so war, war vermutlich für uns beide eine negative Überraschung. Unauffällig schielte ich über mein Buch, um zu erkennen wer der Urheber jenes intellektuellen Ausspruchs war. Obwohl in diesem Moment keiner redete, konnte  ich schon auf den ersten Blick den Kreis der Verdächtigen auf zwei Personen eingrenzen. Sie saßen am Nebentisch und entsprachen bis ins letzte Detail der Karikatur des hässlichen Deutschen auf Reisen.

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Fulanos Worte

sind unpolitisch, aber nicht immer unparteiisch. Ich schreibe über Dinge, die mir auffallen, gefallen und manchmal auch missfallen. Das ergibt ein buntes Sammelsurium meiner Gedanken. Kommentare dazu sind erwünscht.