Meine Zeit als Hooligan war kurz und ich selber habe dazu wenig beigetragen. Noch dazu war ich Hooligan des MSV Duisburg und damit eindeutig vom falschen Verein.
Es begab sich vor vielen Jahren. Ich war noch jung und der MSV Duisburg spielte noch in der ersten Bundesliga. Und es war Samstagnachmittag. Genauer gesagt war es erst kurz nach Mittag. Meine S-Bahn hatte gerade den Kölner Hauptbahnhof erreicht. Wenn ich mich recht erinnere, wollte ich in der City irgendein Geburtstagsgeschenk kaufen. Ich war noch verkatert vom Vortag und dementsprechend langsam. Daher war ich der letzte, der den Bahnsteig verließ.
Machen wir es kurz und bescheiden. Nennt mich Propheten, nennt mich die Person, die den Unterschied macht. Knapp fünf Monate ist es her, dass ich vom Leid geklagt habe, Fan des 1.FC Köln zu sein. Der beste Fußballclub aus der besten Stadt der Welt hatte damals gegen Hannover verloren und war ganz unten auf dem letzten Tabellenplatz angelangt. Der Trainer war gerade entlassen worden und niemand wusste wie es weitergeht.
Gestern hat der 1.FC Köln wieder gegen Hannover gespielt und mit 4:0 in Worten vier zu null gewonnen! Der sechste Heimsieg hintereinander, das hat es gefühlt seit Hennes Weisweiler nicht mehr gegeben. Unter dem neuen Trainer Frank Schäfer macht der EFFZEH wieder Spaß, Poldi schießt wieder Tore und die Welt ist schön. Und wer hat es vorausgesehen? Ich natürlich und zum Beweis zitiere ich mich mal selbst.
Karneval ist vorbei. Ich hatte mir vorgenommen, dieses Jahr nicht so viel und nicht zu exzessiv zu feiern. Beides konnte ich nicht umsetzen. Freunde, das fantastische Wetter und der kleine Kölner in mir hielten mich davon ab. Gestern war ich dann zum krönenden Abschluss noch beim Rosenmontagszug. Zu Guttenberg und seine Plagiatsaffäre waren natürlich ein Thema. Gleichzeitig gab es aber auch einen Wagen, der selbst ein Plagiat war.
Dass Kölner keine Domina brauchen, habe ich ja schließlich schon vor einer Weile gesagt. Und einfach nur einen KEC-Spieler hinzuzufügen und das als eigene Kreativleistung zu verkaufen ist wirklich ein bisschen wenig. Aber ich will mal nicht so sein und außerdem ist bei mir nach dem ganzen Feiern heute Katerstimmung angesagt.
Deutschland gilt nicht gerade als Serviceparadies. Doch auch hier gibt es rühmliche Ausnahmen. So geschehen in der Nacht vor Weihnachten in Köln-Mülheim.
Ich hatte gerade das mittlerweile schon traditionelle Weihnachtspokern mit meinen Freunden hinter mich gebracht. Gegen zwei Uhr Morgens machte ich mich auf den Nachhauseweg. Wir hatten gut gegessen und mehr als gut getrunken. Aufgrund der chaotischen Schnee- und Wetterverhältnisse kündigte mir der Taxiruf eine Wartezeit von mindestens 45 Minuten an. Ich hatte wenig Lust zu warten und außerdem könnte ich in der Zeit problemlos nach Hause laufen.
Er studierte Germanistik und Philosophie und schrieb eine Examensarbeit über Die Sprachphilosophie des Nikolaus Cusanus.
Richtig! Die Rede ist von Tom Gerhardt, dem Erschaffer epischer Meisterwerke wie Voll normal, Hausmeister Krause oder Ballermann 6. In Kürze kommt er mit seinem neuestem Werk Die Superbullen in die deutschen Kinos. Dass es ein Meisterwerk sein muss, ist zumindest für Kölner nach diesem Ausschnitt offensichtlich. Denn er zeigt die Welt, wie sie sein sollte. Fans von Schalke 04, die den 1.FC Köln und damit den einzig wahren Verein der Liga, ach der ganzen Welt lobpreisen.
Danke an Tom Gerhardt. Man sieht, das Studium hat sich gelohnt.
Kölner leben in der tollsten Stadt der Welt, trinken das leckerste Bier, sind ohnehin die tollsten Menschen auf diesem Planeten und auch sonst recht bescheiden.
Eigentlich sollten wir daher Gott jeden Tag dafür danken und uns des Lebens freuen. Das machen wir auch und zwar nicht nicht nur an Karneval, sondern auch an durchschnittlich sechs Tagen der Woche. Warum nicht an sieben Tagen? Der Grund dafür besteht aus 11 Spielern, die in wechselnder Zusammenstellung hinter einem runden Leder herjagen, Wolfgang Overath, Michael Meier und natürlich einem Geißbock namens Hennes.
Bei um die Ecke befindet sich ein Tattoo-Studio mit angeschlossenem Head-Shop, in dem sämtliches Kifferzubehör feilgeboten wird. Scheinbar wird dort die angebotene Ware auch ausgiebig im Eigenversuch getestet. Anders kann ich mir das folgende Schild nicht erklären, dass Kunden über die Öffnungszeiten aufklären soll.
Sorry, für die Qualität des Fotos. Aber mein Handy gehört noch zu denen, die hauptsächlich zum Telefonieren gebaut wurden.
Ob die Öffnungszeiten jetzt besonders kundenfreundlich sind, mag bezweifelt werden. Aber ich finde es symphatisch.
sind unpolitisch, aber nicht immer unparteiisch. Ich schreibe über Dinge, die mir auffallen, gefallen und manchmal auch missfallen. Das ergibt ein buntes Sammelsurium meiner Gedanken. Kommentare dazu sind erwünscht.