Mein kleiner Beitrag zum Blog Adventskalender 2011, der auch in diesem Jahr netterweise wieder von Alex organisiert wurde.
Geschenke, Fressen und Saufen
Vor mittlerweile mehr als 2000 Jahren gebar eine Jungfrau ein Kind und ihren Mann störte es erstaunlicherweise nicht, dass er nicht der Vater des Jungen war. Noch erstaunlicher ist eigentlich, dass mit dieser Geburt der Grundstein für eine der größten Weltreligionen gelegt wurde. Obwohl ich katholisch getauft bin, habe ich mit Religion nicht viel am Hut. Mit religiösen Festen und Bräuchen noch weniger.
Kinder wie die Zeit vergeht. Gefühlt habe ich gerade erst diesen Beitrag hier zum einjährigen Geburtstag meines Blogs geschrieben und schon werden Fulanos Worte zwei Jahre alt und statistisch sieht das dann so aus.
Erst war ich ehrlich gesagt etwas enttäuscht. Im zweiten Jahr weniger Kommentare als im ersten? Ja, und das völlig zu Recht. Denn erstens habe ich weniger als halb soviele Artikel geschrieben und zweitens habe ich auch viel weniger auf anderen Blogs kommentiert als in meiner Anfangszeit.
Spaß macht mir das Bloggen allerdings immer noch, auch wenn ich Momente hatte, in denen ich ein wenig blogmüde war. Doch die Momente gehen immer wieder vorbei und deswegen werdet Ihr mich auch in Zukunft ertragen müssen. Danke, dass Ihr es auch tut und immer wieder reinschaut, lest und kommentiert.
Habt Ihr gewusst, dass ein T-Shirt ein Trojaner sein kann? Nein, ich auch nicht und Neonazis vermutlich auch nicht. Die Initiative Exit, die Neonazis den Ausstieg aus der Szene ermöglichen möchte, wusste es schon und auch zu nutzen. Über einen Strohmann spendeten sie nämlich der NPD 250 T-Shirts für das Rechtsrockfestival „Rock für Deutschland“. Die NPD nahm die Spende gerne an, schließlich waren die T-Shirts mit dem Aufdruck Hardcore Rebell – National und Frei versehen.
Zumindest vor dem ersten Waschen. Danach haben die Rechten vermutlich ziemlich dumm aus der Wäsche geguckt, denn neben dem Logo der Organisation Exit erschien plötzlich der Schriftzug
Was dein T-Shirt kann, kannst du auch. Wir helfen Dir, Dich vom Rechtsextremismus zu lösen.
Was soll man dazu sagen. Eine geniale Aktion die sich gewaschen hat und außerdem schöne Wortspiele ermöglicht.
Ich stehe ja auf Gedankenspiele und absurde Theorien und das Thema Zeitreisen bietet sich dafür förmlich an. Damit meine ich jetzt nicht die Frage, ob Zeitreisen möglich sind. Das habe ich schon einmal versucht, zu beantworten. Jetzt möchte ich mich mit den Problemen beschäftigen, die entstehen würden, wenn Zeitreisen möglich wären.
Zwei grundlegende Probleme sind alleine schon wegen ihres Namens erwähnenswert. Da ist zum ersten der Butterfly-Effekt und außerdem natürlich das Großvaterparadoxon. Schmetterlinge und Großväter? Das sind normalerweise nicht unbedingt die Hauptursacher von Problemen. Zumindest in meinem Fall nicht. Bei Zeitreisen allerdings schon wobei das eigentlich unfair ist. Denn Großväter und Schmetterlinge sind weder das Problem noch das Paradoxon sondern stattdessen frei gewählte Symbole. Man könnte genauso gut vom Ameisen-Effekt und dem Uromaparadoxon reden. Um die Verwirrung komplett zu machen beschreiben sämtliche Begriffe eigentlich genau dasselbe Problem.
Ein Tante-Emma Laden ist professioneller als dieser Weltkonzern
Mein erstes Handy war ein Nokia und alle weiteren bisher auch. Warum? Erstens bin ich eine treue Seele und zweitens haben mir die Handys immer gute Dienste geleistet. Dass mein aktuelles Nokiagerät gerade dabei ist, seinen Geist aufzugeben, hat es aufgrund seines Alters verdient.
Also machte ich mich auf die Suche nach einem neuen Nokia Handy und wurde auf der Homepage des Unternehmens fündig. Erfreulicherweise gab es für das von mir gewünschte Handy gleich ein nettes Kombiangebot mit Headset, das von mir prompt geordert wurde. Das geschah am letzten Sonntag. Nachdem ich meine Daten inklusive Kreditkarte angegeben hatte, bekam ich eine seltsame Fehlermeldung beim Absenden der Daten. Allerdings bekam ich auch gleichzeitig eine Mail von Nokia. Darin wurde meine Bestellung bestätigt und angekündigt, dass ich über alle weiteren Handlungsfortschritte insbesondere über den Versand des Gerätes informiert werden würde.
Man soll es ja nicht glauben, aber ich heiße gar nicht Fulano. Stattdessen haben mir meine Eltern den schönen Namen Philipp verpasst. Wie gesagt ein schöner Name, der mir auch heute noch gut gefällt. Trotzdem bleibt er eine Lüge. Denn der Name Philipp stammt aus dem griechischen und bedeutet Pferdefreund, da er sich aus philos „Freund“ und hippos „Pferd“ zusammen setzt.
Eigentlich war ich nur auf der Suche nach einem Foto von einem Fernseher. Bei Pixelio stieß ich dabei auf folgendes Bild mit dem treffenden Namen Fernsehzimmer der 70`er. Neugierig wie ich bin sah ich es mir genauer an. Alles war genauso langweilig und spießig, wie erwartet. Doch dann…
Aber seht selbst. Am besten einmal draufklicken, damit sich das Foto vergrößert.
Muammar Abu Minyar al-Gaddafis Video unter dem Regenschirm ist an Skurrilität nicht zu überbieten. Da hockt dieser bemitleidenswerte Freak unter seinem Regenschirm und wirkt wie eine Nebenrolle in einem Helge Schneider Film. Würde er noch seine übliche Operettenuniform tragen, bekäme er vom guten Helge vermutlich sogar eine Hauptrolle.
Vor ewig vielen Jahren, ich ging noch zur Schule, unterhielt ich mich am Buffet einer Gartenparty mit einer amerikanischen Austauschschülerin. Ich habe keine Ahnung mehr, wie sie hieß oder wie sie aussah, aber ich erinnere mich noch an das Gespräch.
Wie bei jeder Gartenparty damals gab es auch dort Tsatsiki und Fladenbrot. Und genau darum drehte sich unser Gespräch auch. Sie zeigte auf das Fladenbrot und fragte mich auf Englisch was das für ein Brot sei. Ich antwortete in derselben Sprache, die ich, wie sich herausstellte damals nicht wirklich gut beherrschte.
sind unpolitisch, aber nicht immer unparteiisch. Ich schreibe über Dinge, die mir auffallen, gefallen und manchmal auch missfallen. Das ergibt ein buntes Sammelsurium meiner Gedanken. Kommentare dazu sind erwünscht.