Archive for the ‘Fulanos Welt’ Category

Schäbige Abzocke durch die sogenannte Gewerbeauskunft-Zentrale

Sonntag, 12. Mai 2013

Aufgrund meiner freiberuflichen Tätigkeiten besitze ich auch einen Gewerbeschein. Deswegen wunderte ich mich auch erst nicht, als mir vor gut einem Monat ein amtlich wirkendes Schreiben der sogenannten Gewerbeauskunft-Zentrale ins Haus flatterte. Darin wurde ich gebeten, meine Adressangaben zu überprüfen und diese per Unterschrift zu bestätigen.

gewerbeauskunft-zentrale Klingt ja erst einmal seriös. Aber eben nur auf den ersten Blick. Im Kleingedruckten stellte sich nämlich heraus, dass ich mit meiner Unterschrift einen Vertrag abschließen würde. Für unverschämte 569,06 Euro pro Jahr (wobei der Vertrag natürlich gleich für zwei Jahre gelten würde). Eine ganz schäbige Abzocke. Eigentlich wollte ich da schon einen wütenden Artikel schreiben. Aber Faulheit, Urlaub und andere wichtige Dinge hielten mich davon ab.

Bis ich das gleiche Schreiben noch einmal erhielt. Diesmal mit der an eine Mahnung erinnernde Anmerkung, dass mir dieses Schreiben bereits zu einem früheren Zeitpunkt zugestellt worden war.

Diesmal möchte ich es Euch nicht vorenthalten.

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Früher war Werbung ehrlicher

Montag, 06. Mai 2013

oder: Keiner mag den Pickelmann

Heute fragt man sich bei Werbung ja oft, was sie uns sagen soll. Früher da war das noch anders. Wie bei dieser schönen Palmolive Werbung, die ich als Deko über einem Kneipenpissoir entdeckte.

unbeliebter-pickelmann

Recht haben sie die Jungs von Palmolive. Ein Pickelmann ist unbeliebt. Nur spricht das heute keiner mehr so klar aus.

Der historische Freistaat Flaschenhals

Montag, 01. April 2013

Oder: Die Alliierten haben uns vergessen.

Der erste Weltkrieg ist vorbei und ganz Deutschland ist von den Alliierten besetzt. Ganz Deutschland? Nein, ein paar kleine Orte zwischen Rhein und Limburg leisten zwar keinen Widerstand, aber…

freistaat-flaschenhals Im Ernst. Manchmal geschehen im Lauf der Geschichte Dinge, die eigentlich nur den Köpfen von Roman- und Drehbuchautoren entsprungen sein können.

Der historische Freistaat Flaschenhals gehört auf jeden Fall dazu. Und das alles begann, weil irgendwer nicht rechnen konnte.

Konkret: Um die alliierten Besatzungszonen auf der rechten Rheinseite aufzuteilen, hatten die Kartografen unter anderem um Mainz und Koblenz einen Radius von 30 Kilometern gezogen, um die verschiedenen Einflussgebiete abzugrenzen. So, oder so ähnlich hatten sie schon den Rest des rechtsrheinischen Deutschlands aufgeteilt. Doch in diesem Fall wurden die Berechnungen vermutlich von Waldorfschülern ausgeführt. Und so trafen sich die Kreise um Mainz und Koblenz eben nicht, sondern es entstand eine Lücke, die niemand bemerkte. Und so gab es nach der Festlegung der Besatzungszonen plötzlich einen kleinen Streifen, der offiziell nicht zum Einflussbereich der alliierten Besatzungsmächte gehörte. Theoretisch gehörte der Streifen in Form eines Flaschenhalses also noch zum Deutschen Reich, war von dessen Überresten allerdings vollständig abgeschnitten.

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Ehrlichkeit und Recht und Ampeln

Dienstag, 19. Februar 2013

Ausgerechnet unsere Bildungsministerin hat bei ihrer Doktorarbeit betrogen, wie schon einige andere vor ihr.

In Supermärkten gibt es mehr Pferdefleisch als auf dem Ponyhof.

Insider sprechen schon von Pferdiggerichten. Momentan habe ich eigentlich nicht das Gefühl, in Deutschland werden Ehrlichkeit und Anstand besonders groß geschrieben. Doch es gibt auch Gegenbeispiele.

Meine Frau kann viele tolle Sachen und auch ganz toll viele tolle Sachen verlieren. So hat sie in den letzten Jahren ungefähr dreimal ihr Handy und ihr Portemonnaie (geschrieben gefällt mir Geldbörse eindeutig besser) verloren.

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Die teuersten Peperoni der Welt

Freitag, 28. Dezember 2012

Oder: Augen auf beim Chilikauf

Gutes Essen hat seinen Preis. Das merkte ich auch in diesem Jahr wieder bei den Einkäufen für das Weihnachtsmenü. Doch dieses Mal war die Rechnung sogar noch höher als sonst. Deutlich höher. Beim Blick auf die Rechnung traute ich meinen Augen kaum. Noch weniger als ich den Grund dafür erkannte. Das Teuerste am ganzen Einkauf waren nämlich weder das Rinderfilet noch die Entenbrust sondern die Chilischoten. Unglaubliche 123,88 Euro schlugen dafür zu Buche. Nennt mich geizig aber das erschien mir für die 124 Gramm Peperoni doch ein wenig übertrieben. Also schnell die Tüte mit den Chilis herausgesucht, um die Kassiererin über den Fehler aufzuklären.

teure-chili-schoten

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Fulanos Worte

sind unpolitisch, aber nicht immer unparteiisch. Ich schreibe über Dinge, die mir auffallen, gefallen und manchmal auch missfallen. Das ergibt ein buntes Sammelsurium meiner Gedanken. Kommentare dazu sind erwünscht.