Die Bombe

Bombe

Bombe

Neulich in Köln, unweit des Wiener Platzes.

Zwei Jugendliche stehen in einer Ecke, rauchen eine Zigarette und beobachten das Geschehen.
Dann erregt eine Juniorschlampe ihre Aufmerksamkeit. Ein anderes Wort fällt mir nicht ein für eine etwa Sechzehnjährige, die mitten im Oktober so wenig an hat, dass man mehr sieht als man erahnt und im Gesicht mehr Farbe verspachtelt hat, als ich bei unserer letzten Renovierung.

Kevin oder wie auch immer der deutsche der beiden Jungs hieß hatte ein anderes Wort dafür.
„Alter, hast du die Arsch von die Bitch gesehen? Voll die Bombe!“

„Geb isch dir gleich Bombe, das war mein Schwester!“
Sein offensichtlich türkischstämmiger Gegenüber ballte dabei ansatzlos seine Faust, was Kevin erschrocken zusammenzucken ließ.

„War nur Witz Alter, meine Schwester ist kein Bombe. Sieht eher aus wie Haus, nachdem Bombe eingeschlagen.“

Soviel zum Thema Bombe. Ich bin weiterhin für Abrüstung.

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2 Kommentare zu “Die Bombe”

  1. Padre sagt:

    Hie gehört der Kommentar hin:
    Stuntman war gestern – der gefährlichste Job der Welt:
    Deutscher Bauer !!!
    Unglaublich aber wahr:

    Der Zweite Weltkrieg ist über sechzig Jahre vorbei, doch in vielen Regionen in Deutschland verbreiten nach wie vor Bomben Angst und Schrecken – auch wenn die Gefahr heutzutage nicht mehr aus der Luft, sondern aus dem Boden kommt. Im unterfränkischen Giebelstadt hat quer vor wenigen Wochen das Feld eines Bauern untersuchen lassen, auf dem prompt eine Bombe gefunden wurde. Jetzt hat der Landwirt seinen Grund komplett begutachten lassen – auf eigene Kosten, denn der Bund zahlt nicht dafür, obwohl er als Rechtsnachfolger des Dritten Reichs zuständig wäre. Dass aber akuter Handlungsbedarf besteht, zeigt das Ergebnis der Suche auf dem Feld des Giebelstädter Bauern: allein auf seinem Acker lagen 14 Bomben.
    http://blog.br-online.de/quer/index.php?/Wer-zahlt-fuer-fraenkische-Blindgaenger_28102009.html

  2. admin sagt:

    Dachte ja erst, bei der Überschrift “Wer zahlt für fränkische Blindgänger?” ging es um Lothar Matthäus. So kann man sich irren.

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Fulanos Worte

sind unpolitisch, aber nicht immer unparteiisch. Ich schreibe über Dinge, die mir auffallen, gefallen und manchmal auch missfallen. Das ergibt ein buntes Sammelsurium meiner Gedanken. Kommentare dazu sind erwünscht.