Mittlerweile gibt es Fulanos Worte seit knapp neun Monaten. Mit Stolz kann ich verkünden, dass in dieser Zeit bereits fast 2000 Kommentare zu 186 Beiträgen abgegeben wurde. Das sind durchschnittlich mehr als zehn pro Beitrag und knapp acht pro Tag. Dafür möchte ich allen fleißigen Kommentatoren aus vollem Herzen danken. Durch Feedback macht Schreiben doch erst so richtig Spaß. Also noch einmal Danke!
Mit Blick auf die WM in Südafrika möchte ich diesmal nicht den Tausenderwechsel, sondern Kommentar 2010 zelebrieren. Ein paar fehlen noch, aber wenn Ihr so weiter macht wie bisher, dürfte das bald geschafft sein. Wer Kommentar 2010 abgibt, dem winkt die frei Auswahl zwischen den beiden schon traditionellen Fulano-Preisen. Eine leckere Flasche Kölsch auf dem Postweg oder ein Gastartikel von mir auf Eurem Blog, bei dem Ihr Euch das Thema frei wählen könnt.
Ich hoffe das motiviert. Wenn nicht, auch egal. Denn Ihr kommentiert ja auch ohne Anreize
Japanische Männer schlagen ihre Töchter und japanische Frauen ihre Söhne.
Wie Ihr wisst, bin ich ein Freund von Rätseln jeder Art. Diesmal habe ich einen Klassiker für Euch. Die Flussüberquerung, die wohl in japanische Einstellungstests eine übliche Aufgabe ist.
Eigentlich wohne ich nicht direkt in einem sozialen Brennpunkt. Allerdings ist der Wiener Platz in Köln Mülheim, der sich nur 100 Meter Luftlinie von meinem Zuhause befindet, ein beliebter Treffpunkt für Gescheiterte aller Art. Neulich stand ich dort mal wieder, weil ich auf jemanden wartete und bekam folgendes Gespräch mit. Die Protagonisten waren zwei heruntergekommene Männer um die vierzig, die sichtbar wütend waren. Die Aussprache war bei weitem nicht so klar, wie ich sie nun niederschreibe.
Der äh Dings das Arschloch, der ist ja noch schlimmer wie der äh Dings! Wenn das Problem mit dem äh Dings nicht wäre, würde ich ihm ordentlich…
Und der äh – wie heißt der noch? – der ist auch nicht besser.
Ja, der ist der Schlimmste!
Ich sollte dem auf jeden Fall mal ordentlich äh Dings.
Auf jeden Fall, das hat er verdient!
Geht es nur mir so, oder fehlen bei dieser Konversation wichtige Informationen? Die beiden schien es nicht zu stören. Sie schimpften fleißig weiter.
War es vielleicht eine Geheimsprache? Oder doch nur sinnloses Alkoholikergeschwätz? Und wer sind alle diese Dings?
Auf 3Sat laufen ja zwischendurch auch ein paar Schweizer Sendungen. Normalerweise schaue ich sie nur an, um mich an dem putzigen Schweizerdeutsch zu erfreuen. Vor kurzem aber bin ich dort auf ein Schweizer Gesetz gestoßen, das ich nicht glauben konnte.
Nein, es ging nicht um vögelnde Marienkäfer, obwohl Sex mit einem so jungfräulichen Namen schon etwas verwerflich erscheint. Ums Vögeln ging es aber irgendwie schon. Denn in der Schweiz ist es Jugendlichen ab 16 Jahren erlaubt in Pornos mitzuspielen. Das könnte man eine liberale Einstellung nennen und davon halten was man will.
Aber gleichzeitig ist es in der Schweiz Jugendlichen unter 18 Jahren verboten, sich pornografisches Material jeglicher Art anzuschauen. Eine Sechzehnjährige darf sich also völlig legal von wildfremden Männern vor der Kamera vögeln lassen. Und dann macht sie sich strafbar, wenn sie ihren eigenen Porno ansieht! Geht´s noch?
Oder: Warum ich ausgerechnet Jens Lehmann ein Deutschland-Trikot verdanke.
Vor kurzem habe ich ja hier an dieser Stelle schon klargestellt, dass ich Jens Lehmann nicht besonders gut leiden kann. Und ausgerechnet ihm habe ich es jetzt zu verdanke, dass ich ein DFB-Trikot gewonnen habe. Das liegt daran, dass ich beim WM-Geschichten-Wettbewerb von Torwort teilgenommen und sogar gewonnen habe. Gestern habe ich meinen Text bei der Veranstaltungsreihe live vorgelesen. Ich muss sagen. es war ein tolles Erlebnis. Ich kann Torwort nur jedem Fußballverrückten empfehlen.
Warum ich meinen Sieg Jens Lehmann verdanke? Das erkennt Ihr, wenn Ihr meinen Text lest.
Pünktlich zur WM in Südafrika hat Nike unter dem Motto Write the future bzw. Schreib Zukunft mal wieder einen klasse Werbespot ausgepackt. Eindrucksvoll zeigt Wayne Rooney, wie eng im Fußball Sieg oder Niederlage beieinander liegen. Ein falscher Pass und Du wirst vom strahlenden Helden zum Looser.
Den Vatertag nutze ich auch als Nichtvater gerne, um mit meinen Kumpels auf Tour zu gehen. Da unsere Kanutour aufgrund des schlechten Wetters förmlich ins Wasser gefallen war, entschieden wir uns in diesem Jahr für eine Wanderung. Diese gestaltete sich schwieriger als erwartet und daher hielt sich der Alkoholkonsum verhältnismäßig in Grenzen. Das wollten wir danach in der Kneipe während des Spiels der deutschen Nationalmannschaft nachholen.
Obwohl ich in Nordrhein-Westfalen wohne, komme ich mir momentan vor wie ein Hesse. Unser Chef-Koch heißt zwar Rüttgers, aber ansonsten kommt mir das Geschehen nach der Landtagswahl sehr bekannt vor.
sind unpolitisch, aber nicht immer unparteiisch. Ich schreibe über Dinge, die mir auffallen, gefallen und manchmal auch missfallen. Das ergibt ein buntes Sammelsurium meiner Gedanken. Kommentare dazu sind erwünscht.